Vorläufige Obduktion

Staplerfahrer (54) starb wohl doch nicht an Unfall

Tirol
30.11.2023 20:00

Nachdem der Mitarbeiter einer Firma im Tiroler Bezirk Schwaz am Mittwochabend tot aufgefunden wurde und die Polizei von einem Arbeitsunfall ausging, steht nun eine andere Todesursache im Raum: Der 54-Jährige soll einen medizinischen Notfall erlitten haben. Offiziell bestätigt ist das noch nicht.

Der Mitarbeiter der Nachtschicht wurde am Mittwoch gegen 22 Uhr von seinen Arbeitskollegen bewusstlos aufgefunden. Diese setzten sofort einen Notruf ab und begannen mit der Wiederbelebung, doch vergeblich: Der Einheimische, ein langjähriger Mitarbeiter des Unternehmens, verstarb vor Ort.

Zunächst ging die Polizei wie berichtet davon aus, dass der Mann einen Arbeitsunfall erlitten hatte. Er sei vermutlich mit dem Oberkörper zwischen einem Stapler und einem Metallregal eingeklemmt worden. Die Staatsanwältin ordnete eine Obduktion an, auch der betreffende Stapler wurde sichergestellt.

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Die Unternehmensführung und Werksleitung erfüllt die Nachricht über das Ableben eines Kollegen mit großer Trauer.

Das Unternehmen in einer Aussendung

Unternehmen informierte über Todesursache
Am Donnerstagabend lag ein vorläufiges Obduktionsergebnis vor. Demnach ist es wahrscheinlich, dass der 54-Jährige nicht an einem Arbeitsunfall verstorben ist, sondern einen medizinischen Notfall erlitten hat, der schlussendlich zum Tod geführt haben dürfte. Das teilte das Schwazer Unternehmen am Abend mit, das endgültige Obduktionsergebnis stand noch aus. Der Betrieb zeigte sich tief betroffen und sprach den Angehörigen sein Mitgefühl aus.

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