Abschieds-Show

Vera beendet ihre Ära

TV
30.11.2023 18:00

Talk-Queen Russwurm feiert einen emotionalen Abschied ihrer ORF-2-Show mit ihrem Publikum. Die „Krone“ sprach mit ihr über offene Türen, Euphorie und künftiges Ausmisten. 

(Bild: kmm)

Robbie Williams, Tina Turner, Michael Douglas: Sie hatte sie alle - in ihrer Sendung „Vera“. Nach fast 30 Jahren Talkshow im ORF feierte Vera Russwurm, die als „Mutter der österreichischen Talkshow“ gilt und unter anderem mit dem New-York-TV-Award sowie dreimal mit der Romy ausgezeichnet wurde, am Montag bei der Aufzeichnung der letzten Ausgabe ihrer Talkshow ihren Abschied. Zu sehen ist die Sendung „Vera: Live is Life“ heute um 20.15 Uhr in ORF 2.

„Ich bin glücklich, dass mir mein Publikum so lange die Treue gehalten hat. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, so Russwurm zur „Krone“. Zum Finale begrüßt sie noch einmal Größen des österreichischen Fernsehens. Neben einem der erfolgreichsten Musiker Österreichs, Andreas Gabalier, sind „Journalist des Jahres 2022“ Paul Krisai sowie „Musical-Aufsteiger des Jahres“ Moritz Mausser, der mit Falco-Entdecker Markus Spiegel kommt, mit dabei.

Dazu gibt es zahlreiche Rückblicke auf die spannendsten, interessantesten, emotionalsten und lustigsten Momente aus ihrer Karriere - und damit Österreichs Fernsehgeschichte. Die Opus-Band wird gemeinsam mit den Schick Sisters den Welthit „Live is Life“ performen, der zugleich das Motto dieses Abends voller Emotionen ist.

„Loslassen ist nicht leicht, aber ich hatte das Gefühl, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist“, so die Talk-Queen. „Die Tür ist offen“, sehen ORF-General Roland Weißmann und Unterhaltungschef Martin Gastinger einer künftigen Zusammenarbeit nichts im Wege stehen. „Es ging nicht darum, gar nichts mehr zu machen“, so Russwurm, „sondern keine wöchentliche Sendung mehr.“ Welche Gefühle begleiteten sie am Abend ihrer letzten Show? „Ich war euphorisiert, weil es eine fantastische Stimmung war. Es ist etwas Besonderes, wenn im Publikum so viele Freunde und Wegbegleiter sitzen. Von Wehmut war keine Spur, aber die wird schon noch kommen“, sagt Vera.

Ihr Plan für die neu gewonnene Zeit? „Gründlich ausmisten, mehr Bücher lesen, Zeit mit der Familie und mehr Sport machen. Ab Jänner werde ich dann weitere Gedanken sortieren.“ Klare Tipps gibt sie möglichen Nachfolger/innen mit. „Durch diese Masse gibt es einen gewaltigen Qualitätsverlust. Leute halten dir das Mikro unter die Nase und haben weder Witz noch Idee. Wenn du herausragen möchtest, musst du überleben: ,Wie bringe ich es auf den Punkt?‘ ,Was macht mich einzigartig?‘ Und ein Moderator muss frei reden können, spontan sein und nicht am Zettel kleben“, so Russwurm. Abschließend gibt’s noch einen Wunsch ans Christkind für die längerfristige Zukunft: „Einzelne große Events mit Publikum wären schön. Ich war die erste Frau, die erste Schwangere im TV, warum sollte ich nicht die erste Omi sein.“

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