Europacup-Furore 1994

Als 5000 rumänische Fans dem HC Linz zujubelten!

Oberösterreich
22.11.2023 19:26

Freitag bricht der HC Linz zum Europacup-Duell nach Bukarest auf. Somit in jene Stadt, in der die Linzer vor 29 Jahren einen ihrer allergrößten Siege der Klubgeschichte feiern konnten. Nach diesem tobte die mit 5000 Zuschauern ausverkaufte Halle und feuerte die Stahlstädter an! Doch nicht nur das.

Morgenstund hat Gold im Mund! Das soll Freitag um 5.30 Uhr auch für die Handballer des HC Linz gelten, wenn man von Kleinmünchen mit dem Bus nach Wien-Schwechat aufbricht. Um dort um 10 Uhr Richtung der rumänischen Hauptstadt Bukarest zum Europacup-Fight abzuheben.

Somit in jene Stadt, in der der Verein vor rund 29 Jahren, am 24. März 1994, einen der größten Siege der Vereinsgeschichte feiern konnte! „Solche Spiele vergisst du dein Leben nie. Damals sind wir sogar mit dem Privatflugzeug und eigener Küche angereist“, meint etwa Klub-Legende Zoltan Cordas, der in den 90er Jahren für zahlreiche Meister- und Cup-Titel mit den Linzern gesorgt hatte.

“War europaweit eine Riesenmeldung“

Und an ebenjenem frühlingshaften März im Jahre 1994 ebenso live dabei war, als die Stahlstäder im Hinspiel des Europacup-Halbfinales beim rumänischen Top-Klub souverän und mit einem unfassbaren 15-Tore-Vorsprung (!) mit 38:23 gewinnen konnten. Und damit bereits im Hinspiel den Weg ins bislang einzige Europacup-Finale geebnet haben.

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Nachdem wir mit neun Toren vorne waren, haben uns die 5000 rumänischen Fans in der Halle lautstark angefeuert!

Linz-Legende Zoltan Cordas

„Das war in ganz Europa eine Riesenmeldung, auch während dem Spiel war es unglaublich! Nachdem wir mit neun Toren vorne waren, haben uns plötzlich die 5000 rumänischen Fans in der Halle lautstark angefeuert“, erinnert sich Cordas. Während die Rumänen im Anschluss geknickt in die Kabine gekrochen waren, bildete sich rund um das Erfolgsteam eine wahre Menschentraube, die auf Autogramme gedrängt hatte.

„Das war damals eine andere Dimension und auch etwas chaotisch. Wir haben die Halle ja danach kaum verlassen können! Nichtsdestotrotz war dieser Tag, der ewig in die Geschichte eingehen wird, unglaublich schön“, funkeln die Augen von Cordas nach wie vor.

Was er der 2023er-Truppe um Kapitän Christian Kislinger am Samstag zutraut? „Sie sollen die beiden Spiele gegen Bukarest genießen, es ist ein Zuckerl für die überragende Arbeit der letzten Jahre!“

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