„Krone“-Sportchef Peter Moizi schreibt in seiner „Stopplicht“-Kolumne über Österreichs vierte EM-Teilnahme.
Kein Stimmungsfeuerwerk wie am letzten Freitag beim 2:3 daheim gegen Belgien, lange ein ereignisloser und trostloser Fußball-Abend. Aber gegen die Nummer 121 der Welt zählte in Baku nur die 48. Minute. Da brachte Marcel Sabitzer mit seinem Elfmeter Österreich gegen Aserbaidschan auf die Straße der Sieger, löste bei den Fans einen Jubelschrei vom Neusiedler See bis zum Bodensee aus.
Ausfälle, Umstellungen und Überraschungen, dieser Mix hatte es gestern schwer. Die bunt zusammengewürfelte Rumpfelf präsentierte sich über weite Strecken ideen- und energielos, stolperte gegen den Außenseiter aber wenigstens nicht. Am Ende überstrahlte eine erfreuliche Tatsache die magere Kost - Österreich löste das Ticket für Deutschland 2024, ist im nächsten Sommer zum vierten Mal bei einer EM-Endrunde dabei. Darauf haben wir alle gewartet!
Ralf Rangnick trat den Job als Teamchef an, um Rot-Weiß-Rot zur EURO zu führen. Gratulation! Der Deutsche erfüllte die hohen Erwartungen zu 100 Prozent. Binnen kurzer Zeit holte der 65-Jährige das Optimum aus seiner Truppe heraus, impfte ein neues System ein und punktete mit seriöser Arbeit. Rangnick legte die Basis, nun bleiben ihm weitere acht Monate, um eine perfekte Taktik für ein Sommermärchen 2024 auszuarbeiten.
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