Fr, 19. Oktober 2018

U-Ausschuss

01.03.2012 07:14

Vorerst keine aktiven Politiker auf der Zeugenliste

Aktive Politiker werden vorerst nicht in den Korruptions-U-Ausschuss geladen. Ein Antrag des BZÖ, unter anderem Parteifreund Peter Westenthaler, die ehemalige JVP-Chefin Silvia Fuhrmann, Infrastrukturministerin Doris Bures, Alt-Kanzler Alfred Gusenbauer, die frühere Grün-Abgeordnete Monika Langthaler und etliche weitere bekannte Gesichter noch ohne fixes Datum der Befragung auf die Ladungsliste zu schreiben, fand am Mittwoch keine Mehrheit. Unterstützt wurde er nur von den Grünen.

Fixiert wurde für die nächste Sitzung des U-Ausschusses am 13. März bereits, in welcher Reihenfolge die Auskunftspersonen befragt werden. Den Auftakt macht der ehemalige Telekom-Chef Heinz Sundt, gefolgt von Kurt Pribil, Vorstand der Finanzmarktaufsicht und dem ehemaligen Telekom-Vorstand Stefano Colombo.

Strasser muss sich den Fragen stellen
Für die Sitzung am 14. März bildet wohl die Befragung von Ex-Innenminister Ernst Strasser den Höhepunkt des Interesses. Mit dem ehemaligen Infrastrukturminister Mathias Reichhold ist ein weiteres Regierungsmitglied aus schwarz-blauen Zeiten in den Ausschuss gebeten. Dazu kommen der ehemalige Telekom-Betriebsratschef Michael Kolek (rot) und Telekom-Betriebsrat Franz Kusin (schwarz) sowie Heinrich Pecina, Chef des Investmenthaus Vienna Capital Partners, für das auch Strasser nach seiner Zeit als Innenminister tätig war.

Ex-Telekomchef Nemsic am 15. März im Ausschuss
Am 15. März schließlich muss sich der ehemalige Telekom-Chef Boris Nemsic den Fragen der Abgeordneten im Ausschuss stellen. Mit dem früheren ÖVP-Mitarbeiter und späteren Telekom-Manager Michael Fischer soll ein weiterer mit Spannung erwarteter Zeuge Auskunft geben. Zudem in den Ausschuss gebeten sind Ex-Telekommitarbeiter Alois Schrems sowie Erich Gnad, für die Mobilkom tätig.

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