„Herzensmensch“-Voting

Das Rennen um die vereinsfreundlichste Gemeinde

Niederösterreich
04.10.2023 11:00

Die „Krone“ sucht auch heuer wieder die vereinsfreundlichste Gemeinde des Landes: Doch wer mitstimmen möchte, muss schnell sein! Die letzte Woche im Voting hat begonnen und zur Auswahl stehen die Gemeinden Gumpoldskirchen, Alland, St. Veit, Herrnbaumgarten, Kaltenleutgeben und Leobersdorf.

Jetzt wird es ernst: Wer ist die vereinsfreundlichste Gemeinde im ganzen Land? Diese Fragen können wir von der „Krone“ nicht alleine beantworten - und lassen daher auch heuer alle Leserinnen und Leser abstimmen. Ein spezieller Bewertungsschlüssel stellt sicher, dass der kleinste Ort dabei dieselben Chancen hat wie die größte Stadt.

Heute stellen wir Ihnen die letzten, der insgesamt 34 nominierten Kommunen vor. Dem Gewinner winkt wie schon in den vergangenen Jahren ein großes Herzensmensch-Fest - bei dem freilich nicht nur die Einwohner der erstplatzierten Gemeinde herzlich willkommen sind. Aber es heißt schnell sein: Nur noch eine Woche können unsere Leserinnen und Leser im Internet für die vereinsfreundlichste Gemeinde des Jahres stimmen!

Gumpoldskirchen, die helfende Hand
Vor allem für die Kinder und Jugendlichen von Gumpoldskirchen sei das Vereinsleben sehr wichtig, betont man in der Marktgemeinde im Bezirk Mödling. 4000 Einwohner, 40 Vereine und viele helfende Hände beheimatet die Gemeinde. 

Jährlich werden die ehrenamtlichen Organisationen zu einem Empfang eingeladen, weiters unterstützt die Gemeinde bei Veranstaltungen wie Konzerten, Wettkämpfen und vielem mehr. Umgekehrt helfen die Vereine bei der Durchführung von Ferienspielen oder bei Faschingsveranstaltungen kräftig mit.

Damit geht man dort gemeinsame Wege, auch zum Ideen-Treff zur Förderung der Kinder Mitte September waren die Vereine eingeladen, denn: „Die Freiwilligen sind die Seele unserer Gesellschaft, weiß man dort. Deswegen hat man für die Vereine auch in der Gemeindezeitung immer Platz.“

Verstärkendes Alland
Als wichtigen Bestandteil der Freizeitgestaltung, des sozialen Miteinanders und als essenzielles Element des Gemeinwohls sieht Vizebürgermeister Gregor Burger die Vereine in der 2650-Einwohner-Gemeinde Alland im Bezirk Baden.

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Wir bieten optimale Bedingungen, sei es durch die Bereitstellung von Räumen, Infrastruktur oder finanzieller Unterstützung.

Gregor Burger, Vizebürgermeister der Marktgemeinde Alland

Zur Wahl der vereinsfreundlichsten Gemeinde nominiert worden zu sein, sieht er als Bestätigung. Denn man bemühe sich, in der Gemeinde ein Umfeld zu schaffen, in dem Vereinsarbeit gefördert und geschätzt wird und in der die Hilfe für die Vereine, die das kulturelle, sportliche, musikalische und soziale Leben bereichern, noch weiter verstärket werden. Man sei all den Mitgliedern und Funktionären für ihren Einsatz in der Kommune sehr dankbar.

Alland bietet optimale Bedingungen für ein funktionierendes Vereinsleben. (Bild: Judt Reinhard)
Alland bietet optimale Bedingungen für ein funktionierendes Vereinsleben.

St. Veit ist immer bereit
Bei der Wahl zur vereinsfreundlichsten Gemeinde wurde auch die Marktgemeinde St. Veit an der Gölsen nominiert.

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Die Gemeinde St. Veit lebt das Vereinswesen und unterstützt unsere Vereine mit vollster Kraft und tiefster Überzeugung. Wir sind stolz, dass Bürgermeister Christian Fischer uns so dermaßen unterstützt!

Emanuel Hauss, Obmann Tennisclub St. Veit

In der mehr als 3800-Einwohner-Kommune sind 49 Vereine tätig. „Wir sind die einwohnerstärkste Gemeinde im Bezirk Lilienfeld. Unsere Gemeinde ist sehr traditionsbewusst“, ist Bürgermeister Christian Fischer stolz auf das Freiwilligenwesen in seiner Heimat, das das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Heimatverbundenheit fördern würde.

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Besonders stolz bin ich auf die drei Freiwilligen Feuerwehren und auf unsere Rettung! Sie sorgen an 365 Tagen rund um die Uhr für Sicherheit und das Wohlergehen unserer Bürger.

Christian Fischer, Bürgermeister von St. Veit an der Gölsen

Man unterstütze die Freiwilligen deshalb nicht nur finanziell, man stelle auch verschiedenste Räume in den öffentlichen Gebäuden zur Verfügung und helfe bei der Organisation von Veranstaltungen. 

Herrnbaumgarten lebt
Nicht einmal 1000 Einwohner, aber dennoch 20 Vereine: Die Gemeinde Herrnbaumgarten im Weinviertel verfügt über viele Menschen, die das Ehrenamt hoch halten.

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Für fast alles gibt es bei uns einen Verein, etwa für Musik, Chor, Feuerwehr, Sport und so weiter. Es gibt aber auch ein Dorfmuseum und eine Bücherei.

Christian Frank, Bürgermeister von Herrnbaumgarten

Der wohl außergewöhnlichste Verein ist der zur Verwertung von Gedankenüberschüssen. Dieser hat sich zum Ziel gesetzt, jedem irgendwann einmal ein Lächeln zu entlocken. Seit 30 Jahren wird das „Nonseum“, in dem skurrile Erfindungen zu sehen sind, betrieben. Die Gemeinde unterstützt vielfältig: Man koordiniert sich bei Vereinsstammtischen, stellt Räume zur Verfügung und gibt auch einen jährlich initiierten Vereinsbericht heraus.

Die Vereine machen Herrnbaumgarten lebenswert. (Bild: Attila Molnar)
Die Vereine machen Herrnbaumgarten lebenswert.

Kaltenleutgeben blüht auf
In der idyllischen Kulisse des Wienerwaldes blühen und gedeihen Vereine auf einzigartige Weise, ist sich Bernadette Geieregger, Bürgermeisterin von Kaltenleutgeben im Bezirk Mödling, sicher. Man beheimatet dort 3300 Bürger und mehr als 30 Vereine mit großer Bandbreite an Themen wie Kultur und Heimat bis hin zu Umwelt und Sozialem. Und die Vielfalt wird immer mehr.

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Allein im Jahr 2022 haben wir wieder zwei neue Vereine gegründet, nämlich einen Seniorenverein und einen Chor.

Bernadette Geieregger, Bürgermeisterin von Kaltenleutgeben

Die Bürgermeisterin verweist darauf, dass sich die Gemeinde als Partner und Förderer sieht. Finanziell, organisatorisch, infrastrukturell - wie etwa durch den Bau eines neuen Zuhauses für Fußballer und Pfadfinder - man gibt breite Unterstützung. Das tut man im Übrigen auch durch regelmäßige Vernetzungstreffen.

Gedeihliches Zusammenleben im Wienerwald. (Bild: Judt Reinhard)
Gedeihliches Zusammenleben im Wienerwald.

Das wertvolle Leobersdorf
Fast 50 Vereine zählt die Gemeinde Leobersdorf im Bezirk Baden. Bürgermeister Andreas Ramharter betont dabei, dass die Kommune mit 5250 Einwohnern ihre Vereine mit Geld-, Sach- und Serviceleistungen unterstütze: „Sei es das Vereinslokal in einem Bau der Gemeinde oder die Sportstätte auf Gemeindegrund oder auch die Nutzung des Eventcenters.“

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„Dort sorgen die Ehrenamtlichen nicht nur für vielfältige Freizeitbeschäftigungen, sondern sie leisten auch wertvolle Dienste an der Gesellschaft.“

Andreas Ramharter, Bürgermeister von Leobersdorf

Gerne helfe man bei Veranstaltungen mit Hütten- und Heurigengarnituren, aber es gäbe auch mediale Unterstützung. Denn es sei wichtig, das Angebot der Vereine an die Menschen heranzugetragen, lobt der Bürgermeister die Vereine auch für die Nachwuchsarbeit: Fast 700 Kinder und Jugendliche sind dort aktiv.

Nutzen Sie Ihre letzte Chance und voten Sie für Ihre Lieblingsgemeinde. Alle weiteren Infos zur Abstimmung und zum Online-Voting finden Sie hier: www.krone.at/herzensmensch

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