Mo, 20. August 2018

Feuer und Eis

05.01.2012 11:23

Heiße Feuerspiele an kalten Tagen

Zum Schneiden kalte Luft, hängende Eiszapfen an Fenstern und Bäumen und sternenklare Winternächte: Der eisige Winter hält einige besondere Schönheiten bereit, die - ist man selbst gut eingepackt - zum Aufenthalt im Freien einladen. Besonders stimmungsvoll wird es im Garten oder auf Terrasse und Balkon mit kleineren oder größeren „Feuerspielen“.

Seit jeher sehnen sich die Menschen an kalten Tagen nach wärmendem Feuer. Auch wenn wir heute in unseren Gegenden das Feuer nicht als überlebenswichtigen Wärmespender im Freien benötigen, so bleibt doch die Faszination des Gegensatzes Feuer und Eis.

„Feuerlösungen“ für den Außenbereich stehen heute in ganz unterschiedlichen Varianten zur Verfügung: von Windlichtern über Feuerkörbe und –schalen bis hin zu Gartenfackeln.

Windlichter: Klein, aber viel Stimmung
Die Beleuchtung mit Windlichtern verfügt über ihren ganz eigenen Reiz. Praktisch ist vor allem, dass man diese kleine „Feuerlösung“ ganz nach räumlichen Gegebenheiten, Vorlieben und Geschmack zusammenstellen kann. Unter Windlichtern versteht man meist kleine Kerzen, bevorzugt Teelichter, die in einem speziellen Gefäß vor Wind und Wetter geschützt sind.

Besonders vielfältig sind die Design-Ausführungen für die Behälter, sodass von der Laterne, die man auch an Baumäste hängen kann, bis hin zu ausgehöhlten Natursteinen als Gefäße so gut wie alle Einsatzmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Im Garten machen sich am Abend kleine Gruppen von Windlichtern besonders stimmungsvoll. Je nach Anordnung beleuchten sie sanft-schimmernd bestimmte Teile des grünen Wohnzimmers. Windlichter eignen sich vor allem aber auch sehr gut für die Feuer-Deko-Gestaltung auf winterlich-verschneiten Balkonen und Terrassen.

Vergessen darf man dabei jedoch nicht, dass auch diese geschützten kleinen Kerzen so platziert werden müssen, dass keinesfalls eine Brandgefahr entsteht. Auch sollten die Windlichter nicht zu nahe an dürre Büsche oder Äste kommen. Selbstverständlich ist, dass man jede Art von Feuer im Außenbereich (wie auch in den Innenräumen) niemals unbeaufsichtigt lässt.

Feuerschalen: Deko-Hit und Wärmesender
Feuerschalen blicken auf eine jahrhundertlange Tradition zurück. Je nach Ausführung und Material können sie für die verschiedensten Zwecke verwendet werden: Als feuriger Deko-Hit, als Wärmespender oder aber auch zum Grillen.

Offene Gartenfeuer sollten allerdings aus Sicherheitsgründen vermieden werden. Sicherer sind Feuerkörbe und transportable Feuerschalen, die stets windgeschützt und am besten auf ebenem Untergrund (z.B. Terrasse) aufgestellt werden. Auch Feuerschalen und Feuerkörbe werden aus den unterschiedlichsten Materialien und in verschiedenen Designs angeboten.

Tipp: Ton hat dabei den Vorteil, dass die Wärme noch recht lange abstrahlt, nachdem das Feuer selbst erloschen ist.

Gartenfackeln: Dauer-Stimmungshit
Ob Sommer oder Winter – die feurigen Gartenfackeln haben so gut wie in jeder Jahreszeit Saison. Kein Wunder, denn sie bieten gleich eine ganze Reihe von Vorteilen: Bei Winterpartys sorgen sie nicht nur für Stimmung, sondern dienen auch als effektvolle Beleuchtung. Richtig positioniert, können sie im Garten zudem äußerst wirkungsvolle Akzente setzen.

Gartenfackeln gibt es ebenfalls in zahlreichen Ausführungen: Ob Bambus, Metall, zum Nachfüllen oder als einfache Wachsfackeln auf Spießen, mit speziellen Duftzusätzen oder ganz pur – der Käufer hat hier wirklich die Qual der Wahl.

Experten raten zu Gartenfackeln, deren Docht aus Glasfasern besteht. Diese Dochte weisen eine lange Lebensdauer auf, da er nicht verbrennt. Sinnvoll ist es auch, sich für Fackeln zu entscheiden, deren Flamme reguliert werden kann, da die Fackeln so für viele Zwecke eingesetzt werden können (z.B. echte Beleuchtung, sanfte Lichtspiele nahe am Gartenteich etc.).

Wichtigstes Kaufkriterium ist aber wie bei allem, wo Feuer im Spiel ist, die Sicherheit: Spezielle Kerzenlöscher sollten daher in jedem Fall zur Fackel mitgeliefert werden. Zum einen dienen sie als zuverlässiger Flammentöter, zum anderen schützen sie den Docht, wenn die Fackel nicht im Betrieb ist und halten Dritte (Kinder!) von unsachgemäßer und im wahrsten Sinn des Wortes brandgefährlicher Nutzung ab.

Wintergrillen im Trend
Gleich mehrere Genüsse verbindet das Wintergrillen, das auch bei uns von Jahr zu Jahr beliebter wird. Mitmachen kann jeder, der gerne grillt – vor allem dann, wenn er einen Kugelgrill oder einen anderen Grill mit Deckel besitzt. Denn selbst erfahrene Grill-Profis wissen, dass Grillen im Winter ohne Deckel eine ganz eigene Herausforderung darstellt, an der auch so mancher Grill-Meister schon gescheitert ist.

Wichtig für das Wintergrillen ist aber nicht nur der Griller selbst, sondern vor allem auch die bestmögliche Qualität der Grillbriketts.

Tipp: Grillbriketts im Winter nicht in der Gartenhütte oder im Außenbereich lagern – die Grillbriketts müssen völlig trocken sein.

Nicht unterschätzt darf im Winter die Grillzeit werden, die aufgrund der tiefen Temperaturen unter Umständen wesentlich länger als im Sommer ausfallen kann. Daher sollten auch möglichst kleine Stücke auf den Grill kommen, die rasch durchgegart sind.

Und schließlich: Selbst, wenn es in unmittelbarer Nähe zum Griller heiß hergeht, so ist doch Winter und daher sollte schon aus Gesundheitsgründen keinesfalls auf warme Winterkleidung und festes Schuhwerk verzichtet werden!

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