Das Freitag-4:1 von Schweden gegen Neuseeland mit einer B-Elf wird bei unserem Dienstag-Gegner als völlig sinnlos eingestuft. Der Teamchef sah wenig Neues.
Erik Niva, Fußball-Kolumnist der schwedischen Zeitung „Sportbladet“, begann am Freitag seinen Bericht über das Test-4:1 (3:1) gegen Neuseeland wie folgt: „Dieses Spiel hätte nie gespielt werden dürfen“ - und fügte danach hinzu: „Werden Sie sich in fünf Jahren an dieses Spiel erinnern? Wenn ja, dann heißen Sie Jesper Karlsson, Robin Quaison oder Anthony Elanga“.
Was Niva damit sagen wollte: Dass dieser Test wenige Tage vor dem Dienstag-Spiel in der EURO-Qualifikation in Wien gegen Österreich völlig sinnlos war und null Aussagekraft hatte, da man mit der B-Mannschaft angetreten war, nur die Torschützen (zweimal Karlsson, je einmal Quaison und Elanga) dieses Spiel in Erinnerung behalten werden.
Kritik vom Altstar
Die Aufstellung von Doppelpack Jesper Karlsson hatte übrigens schon vor dem Spiel die Gemüter erregt: „Er hat bei Alkmaar eine so gute Saison gespielt, es tut mir leid für ihn, er hätte die Chance bekommen sollen, mit besseren Spielern zu spielen, um einen Stammplatz im Team zu bekommen. Das wäre schön und fair gewesen“, meinte etwa der 75-fache Ex-Internationale und frühere Arsenal-Star Fredrik Ljungberg.
Teamchef Janne Andersson konterte: „Ich kenne Fredrik, seit er zwölf Jahre alt ist. Er ist ein toller Kerl und kann bei allem Respekt darüber denken, was er will. Der Rest kann das auch. Aber ich habe gegen Neuseeland eine Startelf mit Blickrichtung Österreich-Spiel gewählt. Vielleicht waren ja doch einige dabei, die man auch Dienstag in Wien sehen wird, ich habe mich noch nicht entschieden.“
Der Teamchef gab aber zu, dass er wenig Erkenntnisse gewann: „Es war ein bisschen zu viel Urlaubsfußball, was nicht verwunderlich ist, weil es für manche schon ein bisschen wie ein halber Urlaub ist ...“








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