Reichlich Irritation

Olympia-Athleten halten nichts vom Putsch beim ÖOC

Sport-Mix
18.05.2023 17:21

Dass Karl Stoss für weitere zwei Jahre als Präsident des heimischen Olympischen Komitees (ÖOC) gewählt wird, daran besteht quasi kein Zweifel. Die Besetzung der drei Vizepräsidenten und acht Vorstandsmitglieder sorgt jedoch aktuell hinter den Kulissen für reichlich Diskussionsstoff ... 

Peter McDonald, der Präsident der Sportunion und Vorsitzende des Wahlausschusses, erarbeitete einen Wahlvorschlag, der allerdings - um es nobel auszudrücken - nicht überall auf Gegenliebe stößt. Außerdem sind Österreichs Olympia-Athleten schwer verstimmt, weil man ihnen auf der jüngsten Hauptversammlung ihr Stimmrecht absprechen wollte. Ein klares Foul in den Augen der Sportler.

Peter McDonald, der Präsident der Sportunion (Bild: GEPA)
Peter McDonald, der Präsident der Sportunion

„Tiefe Besorgnis“
Die nun einen (der „Krone“ vorliegenden) Brief verfasst haben, der u.a. von Ruder-Ass Magdalena Lobnig, Karate-Aushängeschild Bettina Plank und dem Athleten-Vorsitzenden Matthias Guggenberger unterzeichnet wurde. Darin ist von „tiefer Besorgnis“ zu lesen.

Ruder-Ass Magdalena Lobnig (Bild: APA/GEORG HOCHMUTH)
Ruder-Ass Magdalena Lobnig

„Unser Stimmrecht zu verweigern, ist inakzeptabel und verstößt gegen die grundlegenden Prinzipien und dem Statut des ÖOC.“ Man habe „ein berechtigtes Interesse, uns an wichtigen Entscheidungen zu beteiligen“. Außerdem sei der Wintersport im Wahlvorschlag stark unterrepräsentiert.

Unter den Verbänden wird auf jeden Fall aktuell heiß diskutiert. Bis zur ÖOC-Sitzung am 14. Juni gibt es also noch viel zu besprechen.

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