Im Starthaus am Hahnenkamm ging einst sogar Fritz Strobl der Schmäh aus, doch beim Skitag von „Krone“ und KitzSki begeisterte er mit Anekdoten von früher. 600 Skifans genossen den Halbpreis-Tag auf Kitzbühels Pisten.
Sein Streckenrekord von 1:51,58 Minuten hat schon 26 Jahre auf dem Buckel - doch die Strahlkraft des doppelten Kitz-Gewinners und Olympiasiegers Fritz Strobl ist ungebrochen. Und so hingen die „Krone“-Leser erwartungsvoll an den Lippen des Kärntners, als dieser im Streif-Starthaus erzählte: „In diesem Raum rannte der Schmäh plötzlich nicht mehr, hier war es mucksmäuschenstill.“
Begeisterung aus Vorjahr war ansteckend
Minuten später führte er die bunte Schar zur Mausefalle, wo der gähnende Abgrund die Knie weich werden lässt. Etwa bei Isabella Schett aus Bad Häring, die seit zehn Jahren kaum noch auf Skiern gestanden war, aber erzählte: „Mein Papa hat so sehr von der letztjährigen Streif-Befahrung geschwärmt, dass ich diesmal mitgekommen bin.“ Die Familie ist weitschichtig mit Toni Sailer verwandt. Ob das half - neben eher griffigen Pistenverhältnissen?
Seit ich nicht mehr mit 2,20-Meter-Latten hier hinunter muss, habe ich die Streif noch lieber.
Streckenrekordhalter Fritz Strobl
Aus dem Zillertal angereist waren Simon und Martina, die nach dem letztjährigen Erlebnis auch noch Lara samt Mama Gabi ins Schlepptau nahmen. Opa Hermann komplettierte die skibegeisterte Gruppe und man war sich einig: „Wenn man einmal selbst hier steht, schaut man ganz anders auf die Bilder im TV.“
Jede Schlüsselstelle hat ihre Geschichte
Fritz Strobl war der perfekte „Fremdenführer“ und wusste, an welchen Schlüsselstellen Skikarrieren einst in die Brüche gingen und wo Rennen verloren oder gewonnen wurden. Er selbst gestand zwischendurch: „Seit ich nicht mehr mit 2,20-Meter-Latten hier hinunter muss, habe ich die Streif noch lieber.“
Nach 3300 Metern war das Abenteuer Streif geschafft und die Stärkung im Restaurant Pengelstein verdient. Dank Sonderpreisen (etwa Schnitzel mit Getränk für 13 Euro) schmeckte es gleich noch besser und das Duo „Abundzu“ sorgte für die passende musikalische Untermalung. Fazit: Ein erlebnisreicher Skitag ist auch ohne blitzblauen Himmel möglich.
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