Das Anstellungsmodell des Landes für Pflegekräfte in Ausbildung wird ab Ende Jänner ausnahmslos auf alle Trägerorganisationen im Burgenland ausgerollt.
Das Modell sieht vor, dass Auszubildende in Form eines Angestelltenverhältnisses rund 1000 Euro netto erhalten. Gefördert wird dabei in Form eines Angestelltenverhältnisses mit 600 Euro brutto, 14-mal im Jahr. Dazu kommen 12-mal jährlich 600 Euro netto, die über das Pflegeausbildungs-Zweckzuschussgesetz kommen, zu denen das Land ebenfalls 200 Euro beisteuert. Alles in allem rund 1000 Euro netto monatlich. 155 Personen nutzen es bereits.
Perspektive für Pflegekräfte
„Das gibt angehenden Pflegekräften im Burgenland Sicherheit und eine berufliche Zukunftsperspektive. Alle, die sich für einen Beruf in diesem Sektor entscheiden, sollen bereits während der Ausbildung fair entlohnt und auch entsprechend sozialrechtlich abgesichert werden“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Bisher haben nur Auszubildende, die sich bei der KRAGES, Barmherzige Brüder Eisenstadt oder Soziale Dienste Burgenland (SDB) anstellen lassen, von dem Modell profitiert. „Mit der Anstellung von angehenden Pflegekräften bieten wir ein Modell an, mit dem wir uns als attraktiver Ausbildungsstandort und Arbeitgeber präsentieren können. Zusätzlich sichern wir uns auch einen klaren Wettbewerbsvorteil um die Fachkräfte im Pflegebereich“, so Doskozil und der zuständige Landesrat Leo Schneemann.
Verpflichtet, zu bleiben
Seit September sichert das Land Burgenland Studenten der FH Burgenland sowie Schüler der KRAGES-Schule bereits während der Ausbildung zur Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz und Diplomierten Pflegekraft mit einer Anstellung ab. Im Gegenzug müssen sich die angehenden Pflegekräfte verpflichten, anschließend für den der Ausbildungsdauer entsprechenden Zeitraum beim Arbeitgeber zu bleiben. In den kommenden Wochen gibt es in den jeweiligen Bildungseinrichtungen Infotage, bei denen sich Interessierte informieren können. Die nächsten Infotage finden am 26. Jänner in Oberwart und am 23. Februar in Eisenstadt statt.
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