Schon wieder Mord-Alarm in der Bundeshauptstadt: Ein 24-jähriger Mann wurde am späten Dienstagabend auf offener Straße im fünften Wiener Gemeindebezirk offenbar im Zuge eines Streits mit zwei Messerstichen niedergestreckt. Für das Opfer gab es keine Rettung mehr. Die Ermittlungen laufen, ebenso läuft die Suche nach dem Täter.
Die Bluttat soll sich laut Polizei gegen 22.40 Uhr in der Reinprechtsdorfer Straße Ecke Fendigasse ereignet haben. Eine Autofahrerin entdeckte den reglosen Mann am Boden und alarmierte die Einsatzkräfte. Der 24-Jährige, laut „Krone“-Informationen irakischer Staatsbürger, hatte zwei Stichwunden in den Oberkörper erlitten. Zwar wurden umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet, es konnte jedoch nur noch der Tod festgestellt werden.
Angreifer flüchtete
Der Bluttat vorausgegangen sein dürfte ein Streit. Nach Angaben der Polizei wollen Passanten eine Auseinandersetzung zweier Männer gehört haben. Plötzlich habe einer der beiden Kontrahenten die Flucht ergriffen, schilderte ein Kebabhändler die Beobachtung eines seiner Mitarbeiter zum Tatzeitpunkt. „Er hat gesehen, dass jemand über die Straße gelaufen ist“, erklärte er gegenüber der „Krone“ - offenbar rannte der Mann in Richtung Stolberggasse davon.
Opfer torkelte zur Fahrbahn und brach zusammen
Der Flüchtende hatte eine schwarze Kapuze über den Kopf gezogen. In der Zwischenzeit torkelte das Opfer zur Fahrbahn und brach dort zusammen. Anrainer wurden im Zuge des nachfolgenden Großeinsatzes aufgeschreckt. „Es war auf einmal sehr laut draußen“, berichtete Nachbar Chris. Bis etwa 2 Uhr morgens sei die Polizei vor Ort gewesen.
Die Polizei bittet nun mögliche Zeugen sich zu melden:
Sachdienliche Hinweise zum Tathergang beziehungsweise sachdienliche Hinweise zur Person des Tatverdächtigen sind, auch anonym, an das Landeskriminalamt Wien unter der Telefonnummer 01/31310-33800 erbeten.
Mord in Donaustadt: Hintergründe weiter unklar
Zuletzt hatte der Mord an dem ehemaligen Präsidenten der Österreichischen Apothekerkammer, Heinrich Burggasser (74) im 22. Bezirk für Aufsehen gesorgt. Burggasser war am Neujahrstag erschlagen in seinem Wohnhaus aufgefunden worden. Auch hier laufen die Ermittlungen, die Hintergründe der Tat sind nach wie vor unklar.

















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