Wilde Szenen haben sich am Donnerstagnachmittag mitten im Ortszentrum von Lech abgespielt. Trotz Gegenverkehrs setzte ein Pkw-Lenker zu einem Überholmanöver an, es kam zur Kollision, im Zuge derer auch eine Fußgängerin verletzt wurde.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen zwar noch, soviel ist aber gesichert: Gegen 15.31 scherte der Mann mit seinem Wagen aus, um ein vor ihm fahrendes Fahrzeug zu überholen. Dabei geriet er über den Fahrbahnrand hinaus und streifte zwei entgegenkommende Autos an der Beifahrerseite.
Felsen und Haltestelle touchiert, Fußgängerin erfasst
Anschließend schlitterte das Auto gegen einen am Straßenrand befindlichen Felsen, weiters krachte es gegen eine Bushaltestelle, wobei auch eine dort wartende Fußgängerin vom Pkw erfasst wurde. Und zum Abschluss schlitterte der Wagen über die Fahrbahn, um letztlich in einem Schneehaufen stecken zu bleiben.
Die Fußgängerin musste nach der Erstversorgung mittels Notarzthubschrauber ins LKH Feldkirch geflogen werden. Da der Unfalllenker als Unfallursache einen technischen Defekt bei seinem Fahrzeug angab, wurde dieses von der Staatsanwaltschaft sichergestellt und ein Sachverständigengutachten beantragt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.