Es war ein Kampf gegen Feuer und Eis! In der Nacht auf Freitag brannte in Scharnstein in Oberösterreich ein Firmengebäude. Die eisigen Temperaturen verwandelten den Einsatzort in einen Eislaufplatz.
Das Löschwasser, das überall floss, gefror binnen weniger Minuten und machte die Einsatzstelle spiegelglatt - eine zusätzliche Gefahr für die um halb zwei Uhr früh alarmierten Feuerwehrleute.
Beim Eintreffen der ersten Helfer in der Ortschaft Mühldorf in Scharnstein stand der Großteil des Dachstuhls schon in Vollbrand und es wurde Alarmstufe 2 ausgerufen. Elf Wehre mit rund 120 Mann standen schließlich im Einsatz.
Die Familie, die im Haus, in der eine Malerei untergebracht ist, lebt, konnte sich selbst in Sicherheit bringen. Die Feuerwehrleute brachten zwei Drehleitern und mehrere Trupps von Atemschutzträgern zum Einsatz, um die Flammen einzudämmen.
Und viele Helfer waren auch abgestellt, um das Eis zu bekämpfen, das sich bei minus fünf Grad rasch gebildet hatte. Mit Salz versuchte man, die Wege halbwegs rutschfrei zu halten.
Das Feuer ist mittlerweile unter Kontrolle, doch der Einsatz wird noch bis zum Mittag andauern. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand, der Schaden am Gebäude durch Feuer und Löschwasser ist enorm.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.