Traumjob Buslenker

„Wollte schon als Kind am liebsten nur Busfahren“

Österreich
06.12.2022 14:02
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Der Niederösterreicher Lukas Gruber hat seine Berufung zum Beruf gemacht: Mit 21 Jahren wurde er Anfang 2022 der jüngste unter den Postbuslenkerinnen und -lenkern in Österreich. Die „Krone“ hat mit ihr über darüber gesprochen, welcher Teil seines Arbeitsalltags ihm am besten gefällt, was der Bus für ihn bedeutet und welche Ausbildung er absolviert hat, um sich seinen Traum zu erfüllen.

„Krone“: Wie bist du darauf gekommen Buslenker zu werden?
Das war bereits als Kind mein Traum. Meine Mutter musste mit mir täglich stundenlang mit dem Bus fahren. Während andere mit dem Gameboy spielten, war ich mit dem Bus unterwegs. Besonders gefreut habe ich mich, wenn ich vorne stehen und den Türöffner-Knopf drücken durfte. Für mich war immer schon klar - sobald es geht, mache ich den Busführerschein. So war es dann auch - zum frühestmöglichen Zeitpunkt machte ich den Schein, den ich einen Tag nach meinem 21. Geburtstag in den Händen hielt.

Welche Ausbildung hast du - neben dem Busführerschein - noch absolviert, um deinen Traum zu erfüllen?
Ich habe mit 15 eine Lehre als Mobilitätskaufmann bei den ÖBB gestartet und nebenbei für die Prüfungen für den Buslenker gelernt - das war aber recht einfach für mich, da ich Kursnummern, Linien, Streckenführung und das Tarifsystem bereits als Jugendlicher schon auswendig kannte. Auch den Busführerschein schaffte ich problemlos beim ersten Antritt.

Lukas Gruber (rechts im Bild) mit seinem Buskollegen und Trainerlenker Klaus Neugschwandtner. (Bild: © ÖBB I Marek Knopp)
Lukas Gruber (rechts im Bild) mit seinem Buskollegen und Trainerlenker Klaus Neugschwandtner.

Wo bist du mit deinem Bus unterwegs?
Ich habe keine fixe Route, sondern bin auf 50 unterschiedlichen Buslinien in Niederösterreich unterwegs. Das genieße ich besonders, weil jeder Tag und Kurs anders ist.

Welcher Teil deines Arbeitsalltags gefällt dir am besten?
Das wäre einmal die abwechslungsreiche Tätigkeit auf den verschiedenen Strecken. Aber auch die menschliche Interaktion. Mein Job hat eine starke soziale Komponente, ich trage Verantwortung für das Wohl meiner Passagiere. Besonders betrifft das die Kindergruppen, die täglich mit mir zur Schule fahren, aber natürlich auch sonst alle, die meine Hilfe brauchen. Spaß macht mir auch meinen Bus immer wieder neu auszutesten und mich beim Spritsparen täglich aufs Neue zu verbessern.

Was bedeutet der Bus für dich?
Ein Bus ist ein Stück Alltagskultur. Auch deswegen passiert es, dass ich selbst in meiner Freizeit beim Felgenpolieren entspanne.

Regelmäßige Trainings und Weiterbildungsprogramme gehören ebenso zum Job. (Bild: © ÖBB I Marek Knopp)
Regelmäßige Trainings und Weiterbildungsprogramme gehören ebenso zum Job.

Würdest du den Job als Buslenker bei ÖBB Postbus weiterempfehlen?
Ein klares Ja. Ich habe mich schon als Kind von dem Ziel nie abbringen lassen und bin mit 100 Prozent und vollem Herzen dabei. Ein weiteres Plus: Innerhalb des Konzerns hat man gute Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen.

Nähere Informationen zur Ausbildung und den offenen Stellen gibt es HIER!

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