Fr, 17. August 2018

Seltsamer Zufall

11.08.2011 12:41

Putin entdeckt vor laufender Kamera antiken Schatz

Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin hat wieder einmal seinen Ruf als Abenteurer vorangetrieben. Vor laufenden Kameras tauchte er jetzt im Süden Russlands in die Ruinen der antiken griechischen Stadt Phanagoria ab. Dabei entdeckte er nach eigenen Angaben gleich zwei antike Vasen. Die Russen fragen sich nun, ob Putin einfach nur ein gewaltiger Glückspilz ist - oder ob es sich um eine gut vorbereitete PR-Aktion handelt.

"Ein Schatz!", rief Putin nach dem Auftauchen mit breitem Grinsen, ehe er die beiden zerbrochenen Tongefäße an Land brachte und - im grau-schwarzen Neoprenanzug - lässig in Richtung der Fotografen und Kamerateams schlenderte.

Allerdings mehren sich mittlerweile Zweifel, ob bei Putins Hobbyarchäologie-Trip auch wirklich alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Medienberichten zufolge tauchte der Regierungschef lediglich zwei Meter tief, um den Schatz zu finden. Experten zeigten sich verwundert, dass niemand anders zuvor auf die Vasen gestoßen war, die Putin binnen kürzester Zeit entdeckte - und das auch noch vor laufender Kamera.

Blitz-Expertise macht misstrauisch
Auch die anschließende Blitz-Expertise für die Fundstücke sorgte nicht gerade dafür, die Glaubhaftigkeit der Sensationsfund-Story zu untermauern. "Der Expeditionsleiter meinte, dass sie aus dem sechsten Jahrhundert nach Christus stammen", sagte Putin unmittelbar nach dem Tauchgang - und hatte dabei sogar noch den Abdruck seiner Taucherbrille im Gesicht.

Putin präsentiert sich immer wieder gern als "Action-Man": In einem Kampfflugzeug flog er nach Tschetschenien, in einem Tiefseeboot tauchte er auf den Grund des Baikalsees. In russischen Medien ließ er sich zudem mit seinem schwarzen Judo-Gürtel und mit nacktem Oberkörper beim Angeln ablichten. Bei einer besonders gewagten Expedition jagte er im Pazifik Wale mit einer Armbrust. "Das Leben ist generell gefährlich", sagte der Ex-Präsident anschließend.

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