Nachdem der Bund bereits vor Tagen den Corona-Fahrplan für das kommende Schuljahr präsentiert hatte, meldete sich auch das Land Kärnten zu Wort. Es bleibt bei Empfehlungen.
Der bevorstehende Schulbeginn bringt in Sachen Corona das Land wieder in Zugzwang. Wobei: Es gibt für Gesundheitsreferentin Beate Prettner und die gesamte Kärntner Politik wenig Möglichkeiten zum Eingreifen, weil vieles bundesgesetzlich geregelt ist. Es bleibt also bei Empfehlungen.
Kein infizierter Lehrer soll in eine Klasse gehen!
Beate Prettner, Gesundheitslandesrätin Kärnten
Gratis Tests sollen genutzt werden
Auch die Schülerinnen und Schüler sollen sich freiwillig vor dem ersten Schultag nächste Woche testen und dafür die Infrastruktur des Landes oder die PCR- bzw. Antigen-Selbsttestes nutzen. Schüler, die dennoch Symptome der Krankheit entwickeln, werden als krank gewertet und sollen nicht am Unterricht teilnehmen. Beate Prettner: „Außerdem gibt es in der zweiten Schulwoche drei Gratistests für jeden Kärntner Schüler und jeder Kärntner Schülerin.“
Schülervertretung für kombinierte Lösung
Die Pläne des Bildungsministeriums sorgen bei der Kärntner Schülervertretung für wenig Begeisterung. „Wir sind für eine kombinierte Lösung“, erklärt Michael Pirker, Kärntens Schülervertreter. Man sei dafür, dass in höheren Schulen, Lehrer und Schüler ohne Symptome in die Schule kommen dürfen, aber nur freiwillig. „In den unteren Schulstufen ist es nicht sinnvoll, wenn kranke Lehrer und Schüler im Unterricht sitzen“, so Pirker im „Krone“-Gespräch.










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