Die österreichischen Cross-Country-Mountainbikerinnen Mona Mitterwallner und Laura Stigger haben beim Weltcup-Finale im Val di Sole keinen Spitzenplatz geschafft! Beide waren in den vergangenen Wochen von Erkrankungen eingebremst worden.
Mitterwallner landete an der 17. Stelle, die 20-Jährige darf nach drei Podestplätzen in ihrem ersten Elitejahr aber hochzufrieden sein. Im Gesamtweltcup wurde die Tirolerin Fünfte, der Titel ging erstmals an Alessandra Keller aus der Schweiz. „Ich wollte unbedingt unter den besten fünf bleiben, das ist mir gelungen. Ich freue mich in meiner ersten Elitesaison über dieses tolle Ergebnis“, sagte Mitterwallner.
Trotz zahlreicher Spitzenresultate sei im Jahresverlauf aber auch einiges schiefgelaufen, so die Ex-U23-Weltmeisterin, die von einem harten letzten Tag berichtete. Aufgrund ihrer Krankheitsvorgeschichte sei das aber nicht überraschend gekommen. Die in Italien elftplatzierte Stigger kam mit zwei Saison-Stockerlplätzen in der Weltcup-Wertung auf Position neun.
Den Tagessieg sicherte sich in überlegener Manier Doppel-Weltmeisterin Pauline Ferrand-Prevot aus Frankreich, Keller reichte Platz sechs zum Weltcup-Titel. Bei den Männern triumphierte dank Rang zwei zum bereits achten Mal ihr Schweizer Landsmann Nino Schurter. Der 36-Jährige hatte vor einer Woche seinen zehnten WM-Titel eingefahren. Als letzter Saisonsieger durfte sich deutlich vor Schurter der Franzose Titouan Carod feiern lassen. Die Österreicher um Max Foidl kamen nicht unter die besten 30.
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