Schlechte Nachrichten für Gamer: Wer bislang noch keine PlayStation 5 hat, muss für diese künftig tiefer in die Tasche greifen. Sony erhöht in zahlreichen Märkten, darunter auch Europa, die Preise für seine Spielkonsole. Grund: „das globale wirtschaftliche Umfeld“.
„Wir erleben weltweit hohe Inflationsraten und ungünstige Währungstrends, die sich auf die Verbraucher auswirken und viele Branchen unter Druck setzen“, so Jim Ryan, Präsident und CEO von Sony Interactive Entertainment (SIE), am Donnerstag im offiziellen PlayStation-Blog. Angesichts dieser herausfordernden wirtschaftlichen Bedingungen habe man die schwierige Entscheidung getroffen, die unverbindliche Preisempfehlung für die PlayStation 5 in ausgewählten Märkten zu erhöhen.
PS5 künftig 50 Euro teurer
Davon betroffen sind demnach Europa, der Nahe Osten und Afrika, der asiatisch-pazifische Raum, Lateinamerika sowie Kanada. In den Vereinigten Staaten werde es dagegen keine Preiserhöhung geben, ließ Ryan wissen - vermutlich, weil dort der Wettkampf mit dem Konkurrenten Microsoft und dessen Xbox besonders heftig tobt. Für Gamer hierzulande bedeutet dies: Die PS5 wird in der Digital-Edition künftig 449,99 statt 399,99 Euro kosten, die Version mit Blu-ray-Laufwerk 549,99 statt der bisherigen 499,99 Euro. Sprich: Käufer zahlen jeweils 50 Euro mehr.
„Während diese Preiserhöhung angesichts der aktuellen globalen Wirtschaftslage und ihrer Auswirkungen auf das Geschäft von SIE eine Notwendigkeit ist, liegt unsere oberste Priorität weiterhin in der Verbesserung der PS5-Liefersituation, damit so viele Spieler wie möglich alles erleben können, was die PS5 bietet und was noch kommen wird“, erläuterte Ryan.
Nachfrage übersteigt Angebot
Tatsächlich wird die Sony-Spielkonsole aufgrund des geringen Angebots bei anhaltend hoher Nachfrage nach wie vor weit über der empfohlenen UVP gehandelt. Der Preisvergleich von Geizhals listet derzeit lediglich vier österreichische Händler, deren Preise für die PS5 zwischen rund 670 und stolzen 820 Euro liegen.










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