
Das Kraftwerk Arriach in Kärnten wurde in der katastrophalen Unwetternacht Ende Juni völlig zerstört. Geht es nach den Plänen der Kelag, soll schon 2024 ein neues Krafthaus ans Netz gehen.
Von dem 1925 in Betrieb genommenen Kraftwerk in der Klamm ist nicht viel übrig. Nur ein Haufen Schutt lässt noch erkennen, dass sich an dieser Stelle einmal ein Elektrizitätswerk befunden hat, denn: „Das Krafthaus und die elektromechanische Einrichtung wurden komplett zerstört“, zeigt sich Josef Stocker, Pressesprecher der Kelag, hörbar erschüttert. Dadurch sei dem Energiekonzern ein Millionenschaden entstanden.
Bewohner zeigen sich fassungslos
Aber nicht nur der Betreiber zeigt sich über das brutale Ausmaß fassungslos. Auch als die Bewohner der Einöde bemerkten, dass das historische Gebäude nicht mehr existiert, realisierten sie erst das Ausmaß der fürchterlichen Katastrophe im Gegendtal. „Ich meine, das war doch ein massives Gebäude“, sagt ein Einwohner. Trotzdem zerstörten die Fluten des Afritz Baches das wichtige Kraftwerk für die Region. Denn immerhin erzeugten die beiden Maschinensätze rund sechs Millionen Kilowattstunden Strom jährlich.
„Derzeit bewerten unsere Fachleute den Zustand der Bachfassung, des Stollensystems und der Druckrohrleitung“, erklärt Stocker.
Neues Kraftwerk schon in Planung
Und schon mit Jahresende will der Energiekonzern ein Konzept für die Wiedererrichtung erstellen. „Danach folgen die Planung sowie die notwendigen Ausschreibungen“, so Stocker. Und schon 2024 soll ein neues Kraftwerk sauberen Strom liefern.














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