Katerstimmung bei Red Bull nach dem Grand Prix von Österreich. Max Verstappen und sein Team hinterfragten am Sonntagabend und wohl auch noch eine ganze Weile ihre Reifen. „Wir hatten viel zu viel Reifenverschleiß, das habe ich nicht so erwartet“, meinte der Formel-1-Weltmeister. „Da ist ganz klar bei uns irgendetwas schief gelaufen“, meinte auch Motorsport-Konsulent Helmut Marko.
Am Freitag und Samstag war Verstappen im Qualifying und im Sprintrennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg noch voran gewesen - wenn auch knapp.
„Wir können uns den derartigen Abbau der ersten beiden Reifensätze nicht erklären. Mit dem letzten Satz waren wir wieder schneller als Ferrari“, verwies Marko auf die Tatsache, dass Verstappen in der Schlussphase auf Medium die schnellste Runde drehte. „Ich hoffe, wir können das klären, aber den zweiten Platz nehmen wir zufrieden hin, denn die schnellste Runde haben wir auch. Also die Schadensbegrenzung ist im Rahmen geblieben.“
Überrascht reagierte auch Pirelli-Motorsportchef Mario Isola: „Wir dachten, dass eher Ferrari das Problem hat.“ Doch Leclerc hat Verstappen im Rennen gleich dreimal überholt. „Es war einfach ein schwieriger Tag“, so der Niederländer. „Ich habe von Beginn an gemerkt, dass wir Probleme mit den Reifen haben. Der Verschleiß war einfach zu hoch, um Charles zu attackieren.“








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