Ärger über Holzstempen

Umstrittene Schikane für Autofahrer vor dem Abriss

Im Rieder Gemeinderat wird am 6. Juli auch über das Holzgeländer beim Stadtpark diksutiert werden.  SP will die Konstruktion entfernen, die Besucher wird’s freuen, die Anrainer eher nicht.

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Eine Nacht- und Nebelaktion sorgte in Ried/I. vor mehr als einem Jahr für viel Wirbel. Auf dem Bankett des Schönauerwegs wurde ein langes Holzgeländer angebracht. Ein bis dahin geduldetes Parken und Halten am schmalen Grünstreifen der engen Straße war nicht mehr möglich. Die Barrikade ärgerte viele Besucher des angrenzenden Stadtparks.

Zufriedene Villen-Besitzer 
Die Eigentümer der umliegenden Villen dürften sich über die errichtete Autofahrer-Schikane aber sehr gefreut haben. Schon bald könnte es mit der Freude aber wieder vorbei sein. Das Aufstellen des Geländers dürfte ein Alleingang des ebenfalls in der Nähe des Stadtparks wohnenden Ex-Bürgermeisters Albert Ortig (ÖVP) gewesen sein. Dafür fehlten aber die notwendigen Beschlüsse, weshalb sich der Gemeinderat morgen, Mittwoch, mit dem Thema beschäftigen wird. Die vom Bauhof montierte Holzkonstruktion könnte danach wieder verschwinden.

VP unterstützt SP-Antrag
„Es wäre ein wichtiger Beitrag für mehr Attraktivität der Stadt und für die Bürger“, erklärt SP-Vizebürgermeister und Verkehrsausschussobmann Peter Stummer, der die Aktion initiierte. Unterstützung bekommt er von ÖVP-Bürgermeister und Ortig-Nachfolger Bernhard Zwielehner. „Alle Parteien sind der Meinung, dass das Stempen-Holzmonster weg gehört und der Stadtpark wieder durchlässiger wird.“ Gerade in der letzten Zeit haben sich viele Rieder bei ihm beschwert, weil nicht einmal das Ausladen von Kinderwägen oder Schlitten möglich ist. In einigen besonders schmalen Bereichen wird die Holzkonstruktion aber bestehen bleiben.

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Mittwoch, 17. August 2022
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