Er weiß woran es liegt

ÖFB-U19-Coach Scherb: „Nicht alles schlecht“

 Österreichs U19-Team leckt nach 2:4 gegen Israel seine Wunden. Mit einem Sieg am morgigen Samstag über Serbien bleibt man im Rennen um ein WM-Ticket!

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Seinen gestrigen 53. Geburtstag hatte sich Martin Scherb sicher anders vorgestellt. Anstatt zu feiern war beim U19-Teamchef Ursachen-Forschung nach dem bitteren 2:4 gegen Israel angesagt.

Warum kann die Mannschaft bei der EM-Endrunde in der Slowakei ihr offenbar vorhandenes Potenzial, das sie in der Quali gegen Spanien und Dänemark zur Schau gestellt hatte, nicht abrufen? „Bei einer Europameisterschaft mit nur acht Teams hat jeder hohe Qualität, auf diesem Niveau werden Fehler eiskalt bestraft“, weiß der Fußball-Lehrer. Und Fehler beging man gegen die Israelis genug, speziell vor den Gegentoren zwei und vier.

Klar ist die Stimmung am Boden, nachdem man stets vom Halbfinale gesprochen hatte und dieses schon nach zwei Spielen nicht mehr erreichbar ist. „Wenn man bei so einem Event ist, muss man sich auch hohe Ziele setzen - das war unser Anspruch. Es ist aber nicht alles schlecht“, verweist Scherb auf eine Torschussbilanz gegen Israel von 29:9, davon 9:5 aufs Tor. Also mangelnde Effizienz, die nicht zuletzt auch in den verletzungsbedingten Ausfällen der Offensivstützen Huskovic und Wydra zu finden sein wird.

Jetzt gilt es, die Köpfe rasch zu heben, gegen Serbien, wie Scherb sagt, „alles rauszuhauen“. Mit einem Sieg morgen ist man Gruppendritter und spielt gegen den Dritten der Gruppe A ums Ticket für die U20-WM in Indonesien. Was auch ein Riesenerfolg wäre.

Wolfgang Haenlein
Wolfgang Haenlein
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