Sorge ums Klima

Ochsner: „Unser Planet drückt es nicht durch“

An vier verschiedenen Standorten in Stadt Haag wurden mittlerweile Flächen für Büros angemietet, die Großwärmepumpen-Produktion wurde nach St. Peter in der Au ausgelagert. „Wir stellen uns dem Wachstum und werden es bewältigen“, sagt Karl Ochsner, Chef des gleichnamigen Wärmepumpenherstellers aus Linz.

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In den letzten fünf Jahren hat die Nachfrage nach Wärmepumpen des von Linz aus agierenden Unternehmens kontinuierlich angezogen. Die Corona-Pandemie und nun auch die durch den Krieg in den Fokus gerückte Energieproblematik sorgten nun für massive Schübe, die Ochsner am Produktionsstandort in Stadt Haag fordern. Das neue Lager ist bereits wieder komplett ausgelastet. Platz für einen weiteren Ausbau? Fehlanzeige. In Oed hat sich das Unternehmen bereits neben der Westautobahn Flächen gesichert, nächstes Jahr soll hier der Baustart erfolgen.

Nachdem Ochsner im Vorjahr den Umsatz auf 60 Millionen Euro steigern konnte, wird er heuer auf etwa 75 Millionen Euro wachsen. „Wenn wir das Material bekommen“, sagt der Chef mit Blick auf die angespannten Lieferketten. Noch kam der Wärmepumpenhersteller ohne Produktionsstillstand durch, „aber wir können nicht sagen, dass es das ganze Jahr so geht“.

Reparieren statt ersetzen
Karl Ochsner will in Sachen Klimawandel wachrütteln. „Das Ankämpfen gegen den vom Menschen gemachten Klimawandel ist ein globales Thema, das geht nur gemeinsam“, betont jener Mann, der sich für die Reindustrialisierung in Europa stark macht. Welchen Beitrag er selbst für das Klima leistet? „Ich habe den Konsum eingeschränkt, repariere viel mehr oder lass es reparieren - unser Planet drückt es nicht durch, dass wir alle immer alles kaufen.“

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