„völlig mangelhaft“

Nach Tod: Anklage gegen Maradona-Ärzte gefordert

Die zuständige Staatsanwaltschaft in Argentinien hat eine Anklage gegen das medizinische Pflegeteam des im November 2020 verstorbenen Diego Maradona wegen fahrlässiger Tötung gefordert. In ihrer am Mittwoch eingereichten Anklage werfen die Staatsanwälte acht Ärzten und Pflegern vor, Maradona falsch behandelt und „seinem Schicksal überlassen“ zu haben, wie die Nachrichtenagentur „Telam“ berichtete.

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Maradona war im November 2020 im Alter von 60 Jahren an einem Herzanfall gestorben. Das medizinische Personal wird verdächtigt, Maradona vor seinem Tod unzureichend versorgt zu haben. Als hauptverantwortlich gelten ein Neurochirurg und eine Psychiaterin. Beschuldigt werden außerdem ein Psychologe, ein Klinikarzt, eine medizinische Koordinatorin sowie drei Pfleger.

Den Staatsanwälten zufolge waren die Beschuldigten „die Protagonisten einer beispiellosen, völlig mangelhaften und unvorsichtigen häuslichen Krankenpflege“. Darüber hinaus hätten sie eine „Reihe von Improvisationen, Managementfehlern und Versäumnissen“ begangen. Sollte es zur Anklage kommen, drohen den Gesundheitsfachkräften Gefängnisstrafen zwischen acht und 25 Jahren.

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