Heute soll der erste „Schöttel-Report“ in der Teamchef-Causa erfolgen. Die ÖFB-Landespräsidenten sind sich wie öfters in den letzten Jahren uneinig. Doch die Rückendeckung für den neuen Mann wäre zu dessen Start wichtig. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Peter Klöbl.
Heute wird in einem Wiener Hotel das nachgeholt, was letzten Freitag in Wr. Neustadt wegen der Erkrankung des ÖFB-Sportdirektors nicht möglich gewesen war: Der Report von Peter Schöttel an die Präsidiumsmitglieder betreffend der Teamchefsuche.
Einige wollen unter dem Motto „Wer zahlt, schafft an“ auf dem Laufenden gehalten werden, am 29. April sollen ja die „Landesfürsten“ ihren Sanktus zum neuen Teamchef geben, müssen sie auch, da sie laut ÖFB-Statuten für die finanziellen Rahmenbedingungen verantwortlich sind. Und das wollen sie eben am 29. April nicht in einer Hauruck-Aktion entscheiden - ist nachvollziehbar.
Vielleicht kann Schöttel die hohen Herren befriedigen - und auch wieder etwas zusammenführen: Jene, die Gerhard Milletich im letzten Herbst nicht zum Präsidenten gewählt haben, sehen nun wieder eine Chance, den Boss anzupatzen, von „Farce“ etc. wird rund um die Teamchefsuche gesprochen. Auch, weil Milletich diese voll und ganz in die Hände von Schöttel gelegt hat.
Einigkeit wäre gut, schon alleine wegen des neuen Teamchefs. Der soll nicht das Gefühl haben, von Beginn an in „Lagerkämpfe“ verwickelt zu sein, wichtig wäre, dass das Präsidium nicht auf dem Rücken des neuen Teamchefs Rechnungen begleicht, sondern geschlossen hinter diesem steht. In seinem Sinne und in jenem von Österreichs Fußball. Daran sollten die Herren Präsidenten denken!
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