Kein Feldspieler der „Schwarzen“ hat in der bisherigen Saison mehr Einsatzminuten als David Affengruber. Doch rundum zufrieden ist der Jungspund deswegen nicht. Die dürftige Torausbeute wurmt den Innenverteidiger. Beim WAC hofft der 21-Jährige heute Sonntag (14.30) auf ein Déjà-vu.
Jung, aber oho! Okay, Rasmus Höjlund (19) und Alexander Prass (20) sind noch jünger - aber David Affengruber ist mit seinen 21 Lenzen das fleißigste „Kücken“ in Sturms Startelf. 2908 Minuten war er in dieser Saison bereits im Einsatz - nur Tormann Siebenhandl stand noch öfter am Platz! Die erste Oberhaus-Saison ist für den U21-Teamspieler gleich ein Volltreffer. „Überrascht bin ich von meinen Einsatzzeiten nicht, aber sie machen mich schon stolz“, sagt der junge Mann, der genau weiß, was er will. Und daher ist der Niederösterreicher auch nicht vollends zufrieden mit seinen bisherigen Auftritten. „Ich hätte viel mehr Tore machen müssen. Ich war selbst überrascht, dass ich zu so vielen Chancen gekommen bin“, wurmt er sich über seine dürftige Ausbeute.
Tor gegen WAC
Zwei Treffer erzielte der Innenverteidiger diese Saison - beide selbstredend mit dem Kopf! Neben Mittelfeld-Abräumer Stankovic (4 Kopfballtore) ist der Jungspund das Kopfball-Ungeheuer bei den „Schwarzen“. „Das war schon immer eine Stärke von mir. Liegt wohl an meiner Sprungkraft und dem Timing“, erzählt Affengruber, der sechs seiner acht Tore als Profi mit dem Köpfchen machte. „Sogar meine Assists kommen meistens mit dem Kopf.“ Sein einziges Ligator in der bisherigen Saison machte Affengruber beim 4:1-Sieg in Wolfsberg. Gegen ein Déjà-vu hätte das „Kücken“ heute nichts einzuwenden.
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