In Notwehr erschoss eine Polizistin im oberösterreichischen Micheldorf am Mittwoch mit dem Sturmgewehr ein 300 Kilogramm schweres Kalb. Das Jungrind war am Vortag mit einem zweiten Kalb beim Verladen ausgebüxt.
Polizisten als Cowboys wider Willen: Beim Verladen nahe der Burg Altpernstein in Micheldorf büxten zwei Kälber am Dienstag gegen 18 Uhr aus. Am Mittwochvormittag konnten die Beamten mit dem Besitzer das erste Kalb einfangen. Doch gegen 17.30 Uhr kam es in der Kremstalgemeinde zu einem ungeplanten „Showdown“.
Mit Sturmgewehr
Das zweite 300 Kilo schwere Jungtier lief bei einer Firma in der Nähe der B138 auf eine Polizistin zu. Die solcherart gefährdete Ordnungshüterin konnte sich nicht anders helfen, als zur Schusswaffe zu greifen. Sie „erlegte“ die vierbeinige Ausreißerin mit einem Sturmgewehr.
Wichtig:
Hinter dem Rindvieh befand sich eine drei Meter hohe Erdböschung, es gab also – wie vorgeschrieben – einen Kugelfang.
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