22.01.2022 10:08 |

Osttirol

Dolomitenlauf: Absage knapp vor der Ziellinie

Osttirol: Nach der Absage im Vorjahr hätte der Dolomitenlauf heute und morgen in Obertilliach mit einem neuen, strengen Covid-Konzept wieder auferstehen sollen. Aber die 47. Auflage des größten Volkslanglaufes Österreichs platzte im letzten Augenblick. Der Ärger bei den Veranstaltern ist daher groß.

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Als Spitzensport-Event für maximal 100 Profis war der Dolomitenlauf vom Ministerium genehmigt. Den Breitensport-Teil hätte die Bezirkshauptmannschaft Lienz absegnen müssen. Doch sie tat das nicht. Das Covid-Konzept, wonach man Samstag und Sonntag je 500 Läufer an den Start gelassen, dabei die Volkslangläufer in frei zu wählender Startzeit in kleinen Gruppen auf die offene Loipe gelassen hätte, wurde erst gestern - knapp vor der Ziellinie - abgelehnt.

„Aufwand viel zu groß“
Auf die Durchführung des reinen Spitzensportevents verzichteten dann die Osttiroler. „Für 70 Läufer ist der Aufwand auf einer 42 Kilometer-Strecke viel zu groß, der Schaden ist jetzt enorm“, ärgert sich Veranstalter Franz Theurl. Der muss nächste Woche neidvoll in das 170 Kilometer entfernte Val di Fiemme schauen. Dort geht der Marathoncup mit der „Marcialonga“ weiter - mit 5000 Teilnehmern.

Gernot Kurz
Gernot Kurz
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