Johannes Aigner hat am Freitag bei der alpinen Para-Ski-WM in Hafjell über seinen ersten Titel jubeln dürfen. Der 16-jährige Niederösterreicher triumphierte im Slalom der sehbehinderten Klasse mit seinem Guide Matteo Fleischmann 0,11 Sekunden vor dem Italiener Giacomo Bertagnolli und krönte damit für ihn hervorragende Titelkämpfe nach zuvor Silber in Super-G und Riesentorlauf.
„Es ist ein super Gefühl“, sagte Aigner. Durch die Goldmedaille falle ein großer Druck ab. „Ich weiß jetzt, dass es funktioniert, wenn es drauf ankommt.“ Am Samstag folgt noch der Frauen-Slalom, am Sonntag gehen die Titelkämpfe mit Teamevents zu Ende.
Bei den stehenden Herren verpasste Thomas Grochar die Bronzemedaille nur um einen Hauch. 22 Hundertstelsekunden fehlten dem ÖSV-Ass nach einem starken zweiten Lauf auf den drittplatzierten Russen Alexander Alyabyev. Gold holte Arthur Bauchet (FRA) vor Adam Hall (NZL). Auf den Sieger hatte Grochar im Ziel 6,52 Sekunden Rückstand. Bei den sitzenden Herren wurde Markus Gfatterhofer im ersten Durchgang disqualifiziert.
Zum Abschluss der WM-Individualbewerbe steigt morgen der Damen-Slalom mit Riesentorlauf-Weltmeisterin Barbara Aigner (Guide: Klara Sykora) und Bronzegewinnerin Elina Stary (Guide: Celine Arthofer). Am Sonntag gehen die Titelkämpfe mit den Teamevents für Damen und Herren zu Ende.
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