17.01.2022 12:09 |

Erstmals seit 1956!

Leerer Stausee lässt Blick auf versunkenes Tal zu

Erstmals seit dem Bau eines 220 Meter Staudamms anno 1956 ist der Lago di Vogorno, ein zur Stromerzeugung genutzter Stausee im Schweizer Kanton Tessin, leer. Und gibt dadurch den Blick auf seit der Flutung verschollene, einst auf Terrassen angelegte Weingärten, auf Straßen und auch eine Brücke frei.

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Der Staudamm am Ende des Verzascatal ist die vierthöchste Staumauer in der Schweiz. Grund für die praktisch vollständige Entleerung der Talsperre sind Sanierungsmaßnahmen. Während der Sanierungsarbeiten an dem Damm ist derzeit ein Blick auf die versunkene Landschaft möglich (Video oben). Sogar eine alte Steinbrücke ist sichtbar.

Wenn im Frühjahr die Schneeschmelze beginnt und es wieder regnet, wird sich der Stausee langsam wieder füllen und die Wassermassen die Tallandschaft erneut unter sich begraben.

Die 220 Meter hohe Staumauer wurde übrigens weltbekannt, als sich 1995 Pierce Brosnan im James-Bond-Film „GoldenEye“ an einem Bungee-Seil in die Tiefe stürzte. Noch heute ist es die höchste Bungee-Jumping-Anlage in Europa.

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