09.01.2022 09:07 |

Gegen Washington

Marco Rossi gewinnt sein Heimdebüt in der NHL

Mit einem glücklichen Penalty-Sieg hat der österreichische NHL-Neuling Marco Rossi am Samstagabend sein Heimdebüt für Minnesota Wild gefeiert. Rossis Team setzte sich im Xcel Energy Center in St. Paul mit 3:2 gegen die Washington Capitals durch, nachdem Mats Zuccarello erst 35 Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit den Ausgleich erzielt hatte. Rossi blieb ohne Punkt, gab aber drei Torschüsse ab. Er kassierte auch seine ersten zwei Strafminuten in der Eishockeyliga.

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Rossi hatte am Dreikönigstag erstmals in der stärksten Eishockeyliga der Welt gespielt. Gegen die Boston Bruins feierten die Wild einen 3:2-Auswärtssieg. Sein erstes Spiel auf heimischem Eis brachte dasselbe knappe Ergebnis, allerdings nach einem wahren Krimi. Rossi fasste dabei schon in der neunten Minute seine erste Strafe aus. Wegen Haltens von Nick Jensen musste er für zwei Minuten auf die Strafbank. In der 12. Minute prüfte er dann erstmals Capitals-Goalie Zach Fucale mit einem Schuss aufs Tor, drei Minuten später folgte noch einer übers Tor.

Nach dem torlosen ersten Drittel ging das Hauptstadtteam durch einen Doppelschlag von Connor McMichael (23.) und Jewgenij Kusnetsow (26./PP) in Führung. In der 34. Minute brachte ein Eigentor, das Minnesota-Stürmer Marcus Foligno gutgeschrieben wurde, das Heimteam wieder ins Spiel. Im dritten Drittel drängten die weiter stark ersatzgeschwächten Wild auf den Ausgleich, wobei auch Rossi seine stärksten Momente hatte. So musste Fucale in der 50. und 52. Minute den zweiten und dritten Torschuss des Vorarlbergers abwehren.

Der Einsatz des Heimteams wurde durch den Ausgleichstreffer durch Zuccarello in der 60. Minute belohnt. Fucale hatte davor 21 Torschüsse abgewehrt. Nach einer torlosen Nachspielzeit fiel die Entscheidung schließlich im Penaltyschießen, in dem sich das Heimteam durch Tore von Kevin Fiala und Frederick Gaudreau mit 2:0 durchsetzte. Rossi kam insgesamt auf eine Eiszeit von 14:51 Minuten.

Über einen vollen Erfolg hatte zuvor der zweite Österreicher in der NHL, Michael Raffl, jubeln können. Seine Dallas Stars setzten sich daheim mit 3:2 gegen die Pittsburgh Penguins durch. Die Texaner drehten das Spiel nach einem 0:2-Rückstand im ersten Drittel und beendeten so die zehn Spiele andauernde Siegesserie der Penguins. Wie Rossi blieb aber auch der 33-jährige Villacher ohne Scorerpunkt. Mit mehreren starken Momenten und einer Eiszeit von 14:59 Minuten behauptete er sich als Stütze der Stars.

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