23.12.2021 08:10 |

„Krone“-Kolumne

Keine Ausreden nach Doppel-Null

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Marco Schwarz und Manuel Feller gingen gestern als Österreichs heißeste Eisen in den Slalom-Klassiker in Madonna di Campiglio. Für beide war aber das Flutlicht-Abenteuer diesmal leider viel zu schnell vorbei - beide schieden vor den Augen von Italiens Legende Alberto Tomba bereits im ersten Durchgang aus.

Schwarz, amtierender Weltcup-Champion im Slalom, hatte sich ja Anfang November einen Einriss des vorderen Syndesmosebandes im linken Sprunggelenk zugezogen. Fast in Rekordtempo kämpfte sich der Kärntner zurück ins Weltcup-Starthaus, war nun bereits in Val d’Isere, Alta Badia und Madonna dabei. Aber: „Blacky“ braucht noch Zeit!

Für Slalom-Jänner „voll bereit“ sein
Auch wenn Schwarz weder den nach wie vor „zwickenden“ Knöchel noch die gestrigen sehr speziellen, weil extrem unterschiedlichen Pistenverhältnisse als Ausrede hernehmen wollte. „Jetzt gibt’s einmal eine kleine Weihnachtspause. Und dann werden wir fokussiert weiterarbeiten und schauen, dass der Knöchel zu hundert Prozent okay wird.“ Denn Schwarz weiß: „Jetzt kommt der Slalom-Jänner. Und da möchte ich voll bereit sein.“

Im ersten Monat des Jahres stehen nämlich diesmal gleich sieben (!) Slaloms auf dem Programm. Da möchte dann natürlich auch Feller seine beiden „Nuller“ in den Slaloms in Val d’isere und Madonna vergessen machen. Dass es im Olympia-Winter dafür im Riesentorlauf bisher tiptop gelaufen ist (u.a. zweimal Dritter), tröstete Feller gestern nicht wirklich. „Im Slalom war’s bisher richtig pfui, das tut weh.“ Wie Schwarz kämpfte auch Manu mit den gestrigen Verhältnissen. „Bei diesen Bedingungen hab’ ich definitiv Aufholbedarf.“ Sprach’s und machte sich auf den Heimweg Richtung Familie und Christbaum: „Frohe Weihnachten. Und: neues Jahr, neues Glück!“

Alexander Hofstetter
Alexander Hofstetter
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