03.12.2021 06:15 |

Sturms Standard-Waffe

Dieser Coach seziert die ganze Bundesliga

Mit einer Standard-Variante entschied der SK Sturm zuletzt das wichtige Nachtragsspiel in Altach mit 1:0 für sich. Das kommt nicht von irgendwo. Mit Dominik Deutschl haben die Grazer einen echten Standard-Experten im Trainerstab. Der Weststeirer plauderte mit der „Krone“ über seinen Job. Als nächstes nimmt er die Admira, die am Samstag nach Graz kommt, unter die Standard-Lupe.

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Wenn du glaubst, es geht nicht mehr - kommt von irgendwo eine Standard her. Hätte man über Sturm zuletzt in Altach sagen können, als die Eckball-Variante den tiefstehenden Gegner aushebelte. „Dass das Tor gleich den Sieg bringt - und dann so einen wichtigen - ist schon sehr speziell“, sagt Dominik Deutschl, Sturms Co-Trainer und neben Uwe Hölzl eine weitere „rechte Hand“ des schwarz-weißen Cheftrainers Christian Ilzer.

Deutschl zeichnete verantwortlich für die gefinkelte Variante im Ländle, bei der zwei Mann den Ball passieren ließen, Sarkaria trocken einschoss. Es war Sturms 13. Tor nach einer Standardsituation, das siebente nach einem Corner. „Diese Variante hat sich gegen Altach, das defensiv beim Kopfball stark ist und große Spieler hat, angeboten. Man muss aber jeden Gegner kennen, dazu genau wissen, was man selbst für Qualitäten bei den Standards mitbringt.“

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Man muss viele Videos anschauen! Ich sehe sicher so zwischen 200 und 300 Eckbälle alleine in der englischen Premier League.

Dominik Deutschl

Erst unbezahlter Praktikant
Deutschl verbringt viel Zeit mit Paul Pajduch bei der Videoanalyse. „Wenn wir kommen, ist’s noch finster, wenn wir gehen auch“, lacht der Bärnbacher Deutschl, der sich einst via Praktikum, für das er aus 100 Bewerbern auserkoren wurde, für Ilzer interessant machte. Mittlerweile hat der erst 25-Jährige eine beeindruckende Bilanz. „Beim Abschluss gegen Klagenfurt mache ich das 180. Bewerbsspiel mit dem Chris!“ Bereits beim WAC und bei der Austria arbeitete man zusammen.

Eine eigene Cheftrainer-Position hat Ex-Kicker Deutschl, der verletzungsbedingt als Aktiver früh aufhören musste, derweil nicht im Kopf. „Ich hoffe, es kommen noch viele Jahre in der aktuellen Konstellation dazu.“ Jetzt gilt der Fokus ohnehin nur dem Admira-Match am Samstag. „Ich hab viele Ideen im Kopf“, so Deutschl. „Umsetzen müssen sie aber die Spieler. Und da haben wir richtig viel Qualität am Platz!“

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