26.11.2021 20:17 |

Teuerung fast halbiert

Erhöhung des Strompreises geringer als erwartet

Auf dem Energiemarkt rumort es. Von einem „meteoritenhaften Einschlag“ ist in der Energie Burgenland die Rede. Die finanziellen Erschütterungen lassen sich unter anderem dank Rücklagen in Millionenhöhe abfedern. Demnach steigen die Stromkosten für einen durchschnittlichen Haushalt um 6,70 Euro pro Monat.

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Ursprünglich hat sich eine Erhöhung des Strompreises von 12 Euro pro Monat abgezeichnet. Die vorhergesehene Steigerung hat sich laut Vorstand Stephan Sharma fast halbiert: „Die enorm wachsenden Beschaffungskosten auf dem internationalen Markt geben wir nicht an die Kunden weiter. Einerseits haben wir Rücklagen in Millionenhöhe aufgelöst. Andererseits sorgt der Wegfall des Ökostrom-Förderbeitrages ab 2022 für Entlastung.“

Debatte über Gas-Tarif
Noch debattiert wird in der Energie Allianz, an der die Energie Burgenland mit zehn Prozent beteiligt ist, über den künftigen Gas-Tarif. Derzeit lässt sich nur so viel sagen: „Bis Jahresende gibt es keine Anpassung. Wir suchen nach alternativen Lösungen“, so Sharma.

Alternativen als Ziel
Über das Jahr hinweg machen die Energieimporte 50 Prozent aus. Den Bedarf decken großteils Gas und Öl ab. Ziel ist es, betont Sharma, vom Markt unabhängiger zu werden. Der zukunftsweisende Weg ist mit der verstärkten Nutzung von Wind- und Sonnenkraft längst eingeschlagen worden.

Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch Sonnen-Abos zu Fixpreisen für 84 Monate, wie es bei den geplanten Fotovoltaikparks in Güssing und Schattendorf im nächsten Jahr sein wird.

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