Im Zuge ihrer Ermittlungen um Doping-Verfehlungen im Gewichtheber-Weltverband (IWF) hat die Internationale Test-Agentur (ITA) etliche weitere Fälle aus dem Jahr 2012 aufgedeckt. Wie die Agentur am Donnerstag mitteilte, sind 13 ursprünglich unauffällige Proben der damaligen Europameisterschaften in Antalya mittels in Köln analysierter Nachtests positiv auf anabole Substanzen ausgefallen.
Betroffen sind EM-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer aus Albanien, Georgien, Moldau, Rumänien, Russland, Weißrussland, der Türkei und Zypern. Sie sind vorläufig suspendiert worden, so die ITA weiters.
Die IWF war zuletzt mehrfach von Skandalen um Doping und Korruption erschüttert worden, weshalb dem Sport der Rauswurf aus dem Olympiaprogramm droht. Reihenweise positive Nachtests hatte es auch schon bei Analysen der Olympiaproben von 2008, 2012 und 2016 gegeben.
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