Brisante Klausel

„Nicht einverstanden!“ PSG-Boss wegen Messi sauer

Verzaubert hat er Paris bisher noch nicht, zuletzt war er auch angeschlagen - und trotzdem flog PSG-Star Lionel Messi zum argentinischen Nationalteam. Damit ist Sportdirektor Leonardo „nicht einverstanden“. Er ist sauer.

Beim 3:2-Auswärtssieg von PSG am Wochenende gegen Girondis Bordeaux war Messi (wieder einmal) nur Zuschauer. „Knie- und Oberschenkelprobleme“, hatte Trainer Mauricio Pochettino schon unter der Woche vorausschauend als Grund genannt, warum „La Pulga“ nicht im Kader sein würde. So kam es auch. Brisant: Pochettino sagte da aber quasi schon voraus, dass Messi nach dem Wochenende zum Nationalteam nach Argentinien reisen würde. Auch so kam es. Und das sorgt für Gesprächsstoff. Wie kann jemand, zumal vom Kaliber Messis, für den Klub nicht fit genug sein, dann aber fürs Nationalteam sehr wohl um die halbe Welt fliegen und dort Gas geben?

„Mehr Zeit beim Team als beim Klub“
Die Frage stellt sich offenbar auch Lenardo. Es sei „nicht logisch“, sagt der PSG-Sportdirektor im Interview mit „Le Parisien“. Er fordert eine neue Regelung der FIFA. Sein Clou: „Wir sind nicht einverstanden, den Spieler abzustellen, der unserer Meinung nach nicht in der entsprechenden körperlichen Verfassung ist und sich im Reha-Prozess befindet.“ Schon vor knapp zwei Wochen hatte Leonardo in die genau gleiche Kerbe geschlagen und süffisant gemeint, Messi hätte seit seiner Ankunft in Paris mehr Zeit bei der argentinischen Nationalmannschaft als beim Klub verbracht.

Spezielle Klausel?
Allein: Leonardo könnte schlicht machtlos sein. Das jedenfalls suggerieren diverse Medienberichte. Denenzufolge darf Messi Länderspielen einen höheren Stellenwert beimessen als Matches auf Klubebene. Das wird zur Entspannung nicht unbedingt beitragen. Andererseits wird Leonardo den Vertrag wohl (hoffentlich) unterschrieben haben ...

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Mittwoch, 01. Dezember 2021
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