Fr, 17. August 2018

Trotz Verbal-Attacke

01.04.2011 20:46

ÖFB-Boss Windtner: "Arnautovic bleibt im Team"

ÖFB-Präsident Leo Windtner hat am Freitag in einem Interview mit der ORF-Kurzsport-Sendung betont, dass er "keinerlei Veranlassung" sehe, Marko Arnautovic künftig nicht mehr für das österreichische Fußball-Nationalteam zu nominieren. Der Bremen-Legionär war nach der 0:2-Niederlage in der EM-Qualifikation in der Türkei in der Kabine verbal mit Stefan Maierhofer aneinandergeraten.

"Die Kabine ist ja kein Mädchenpensionat", betonte Windtner, dass manchmal eben auch "die Emotionen raus müssen". Für ihn und Teamchef Didi Constantini sei die Sache erledigt, auch weil die Auseinandersetzung zwischen Arnautovic und Maierhofer noch in der Kabine geklärt worden sei.

Mit seinem Statement entkräftete Windtner Gerüchte, wonach Arnautovic nach dem Vorfall in der Türkei künftig nicht mehr Teamspieler sein könnte.

Beinahe-Schlägerei in der Kabine

Arnautovic soll Maierhofer wegen des verschossenen Elfmeters im Türkei-Spiel in der Kabine verbal heftig attackiert haben. Maierhofer ließ sich das nicht bieten, einige Mitspieler stellten sich sofort auf die Seite des Duisburg-Stürmers. Eine Schlägerei in der Kabine konnte nur knapp verhindert werden. "Arnautovic hat Maierhofer provoziert, der hat sich verbal gewehrt. Daraufhin haben Pogatetz und Macho Arnautovic die Leviten gelesen, als ich gerade von der Pressekonferenz zurückgekommen bin", erzählte Constantini.

Statt des totalen Eklats gab Arnautovic schließlich aber klein bei und entschuldigte sich. Er habe nicht gewusst, dass Maierhofer und Paul Scharner schon vor dem Spiel als Elferschützen nominiert waren, da der Einsatz von Arnautovic wegen eines Magen- Darm- Virus unsicher war. Immerhin war es der Wiener selbst, der in der Nacht vor dem Türkeispiel um zwei Uhr in der Nacht einen Physiotherapeuten weckte und darauf bestand, Fieber zu messen. Seine Körpertemperatur lag dann aber unter 37 Grad Celsius...

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