06.10.2021 14:00 |

Online und Präsenz

Online-Wirrwarr quält Studenten zum Uni-Start

Während die 3G-Kontrollen an der Uni Salzburg recht reibungslos laufen dürften, stellt jedoch die Mischung aus Präsenz- und Onlineunterricht die Studenten vor Herausforderungen. So beklagen sie unter anderem zu kurze Wechselzeiten und technische Probleme. Die „Krone“ hat sich bei den Studenten umgehört.
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„Meine Studienkollegin und ich haben im ersten Online-Meeting nichts mitbekommen, weil die Technik nicht funktioniert hat. Dementsprechend verwirrt sind wir jetzt – vor allem als Studienanfängerinnen“, erzählt Sandra Bilbija, die gerade begonnen hat, Medizinische Biologie an der Uni Salzburg zu studieren. Und mit ihrer Verwirrung ist die 18-Jährige nicht alleine.

„Wir haben zwar wieder Präsenz, aber einiges bleibt dennoch digital. Die Qualität schwankt dabei sehr“, sagt Sara Colic, die Pädagogik im fünften Semester studiert.

An der Uni Salzburg sollte eigentlich wieder Präsenzunterricht stattfinden. In der Praxis ist das jedoch nicht immer möglich, weil coronabedingt in den Hörsälen nur jeder zweite Sitzplatz besetzt wird. Dann wird der Platz vor allem bei Vorlesungen mit vielen Teilnehmern schnell eng. „Wir bringen nur die Hälfte der Studenten in die Hörsäle, deswegen haben wir keine andere Möglichkeit, als manche Lehrveranstaltungen online abzuhalten“, sagt Vizerektor Martin Weichbold.

Der schnelle Wechsel ist auch ein Problem
Auch der schnelle Wechsel zwischen Online- und Präsenzunterricht ist für viele eine Herausforderung. ÖH-Vorsitzende Laura Reppmann fordert, dass Online-Vorlesungen aufgenommen werden, damit sie später angesehen werden können. „Eine Audiospur mit digitalen Folien würde ja schon genügen“, sagt sie. Wie sie den Semesterstart empfunden hat? „Das Klima an der Uni ist im Vergleich einfach anders“, sagt sie.

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