03.10.2021 08:30 |

Eishockey

Rot-weiß-rote Eis-Ladies mit Sieg in Feldkirch

Im ersten von zwei Länderspielen im Rahmen des Kurz-Trainingslehrgangs des Damen-Eishockey A-Nationalteams in Feldkirch ging das Team von Head Coach Jari Risku mit einem 3:1-Erfolg über Kasachstan vom Eis. Bereits heute geht es in Mailand um 13.15 Uhr, gegen Italien. Die beiden freundschaftlichen Länderspiele dienen dem Nationalteam zur Vorbereitung auf die Qualifikation zu den Olympischen Spielen, in der man zwischen 11. bis 14. November in Füssen auf Gastgeber Deutschland, Dänemark und einen Qualifikanten trifft.

Fast acht Jahre musste man in Feldkirch warten, ehe das Frauen-Nationalteam wieder zurückkehrte. Und diese Rückkehr war gleich von Erfolg gekrönt. In Abwesenheit einiger Legionärinnen, die in Übersee oder Skandinavien engagiert sind, bekamen einige junge Spielerinnen ihre Chance, wie die erst 16-jährige Leonie Kutzer. Ende des ersten Abschnitts sahen sich die Österreicherinnen durch den Treffer von Darya Dmitriyeva nach exakt 17:40 Minuten mit 0:1 in Rückstand. Anja Adamitsch sorgte nur 1:41 Minuten nach Beginn des zweiten Drittels für den mehr als verdienten Ausgleich.

Entscheidung im Schlussabschnitt
Das dritte Drittel bestimmte schließlich Österreich, speziell in der Anfangsphase. Mit einem Doppelschlag binnen 114 Sekunden brachten Jessica Ekrt und Laura Kraus ihr Team mit 3:1 in Führung, die man sich auch nicht mehr aus der Hand nehmen ließ.  Am Ende setzte man sich 3:1 durch, Head Coach Jari Risku konnte sämtlichen Spielerinnen Eiszeit gewähren und das Team fährt mit einem Erfolgserlebnis im Rücken am heutigen Sonntag nach Mailand, wo es gegen Italien geht. 

Martin Kogler, General Manager Nationalteam Frauen: „Ich bin stolz auf das Team. Wir sind mit vielen jungen Spielerinnen angetreten, die heute ihr erstes Länderspiel im A-Team absolviert haben. Der Weg stimmt, wir haben und gewinnen immer mehr an Breite im Kader. Gegen Kasachstan haben wir auf ein gutes Spiel gehofft, speziell vor den eigenen Fans, unsere Erwartungen wurden allerdings noch übertroffen. Es sind einige Spielerinnen über sich hinaus gewachsen und haben eine nahezu perfekte Leistungen abgeliefert. Das zeigt, dass wir uns um die Zukunft des österreichischen Damen-Eishockeys keine großen Sorgen machen müssen.“

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