06.09.2021 06:00 |

Hochsicherheitszone

Kampfjets schützen Gipfeltreffen in Wien

500 Polizisten, die Spezialeinheit Cobra, Hundestaffeln, Personenschützer, aber auch 400 Soldaten samt Hubschraubern und Eurofightern stehen in den kommenden Tagen in Wien im Einsatz. Der Grund: zwei heikle Konferenzen im Vienna International Center (VIC). Darunter der erste globale Anti-Terror-Gipfel.

Erst geht an den Ufern des Wiener Kaiserwassers von Montag bis Mittwoch die Weltkonferenz der Parlamentspräsidenten über die Bühne, an der 145 hochrangige Politiker teilnehmen werden. Am Donnerstag steht die Bundeshauptstadt dann beim ersten globalen Anti-Terrorismus-Gipfel ganz im Zeichen der weltweiten Terrorbekämpfung.

Für unsere Einsatzkräfte ein „beträchtlicher Aufwand“, wie Oberst Michael Bauer gegenüber der „Krone“ bestätigt. Insgesamt rüstet das Bundesheer ordentlich auf und wird mit 400 Soldaten am Boden und in der Luft präsent sein. Über Teilen Wiens, Niederösterreichs und des Burgenlandes herrscht quasi eine Flugverbotszone. Kommerzielle Flüge - auch vom Airport Wien-Schwechat - sind davon ausgenommen. Alle privaten Sportpiloten wurden vorab informiert, so Bauer.

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Die Luftstreitkräfte des Heeres werden auch dieses Mal den Schutz vor eventuellen Angriffen aus der Luft sicherstellen.

Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) zum Einsatz

Eurofighter über der Bundeshauptstadt
Sollte doch jemand die Sicherheitszone verletzen, stehen die Eurofighter parat. Ob man von den Flügen der Kampfjets und Hubschrauber in Wien viel mitbekommen wird, ist unklar und hänge, so der Oberst, von Wetter- und Windverhältnissen ab. Mit Radarstationen wird der Luftraum über Wien genau beobachtet.

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Das Sicherheitskonzept umfasst natürlich auch den Einsatz zahlreicher Spezialisten aus allen polizeilichen Bereichen.

Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) ist vorbereitet.

Auch die Polizei ist für den Einsatz bestens gerüstet. 500 Beamte in Uniform und Zivil, die Spezialeinheit Cobra sowie Hundestaffeln und Personenschützer sorgen für einen reibungslosen Ablauf der beiden internationalen Großkonferenzen.

Stefan Steinkogler
Stefan Steinkogler
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