20.08.2021 12:24 |

Mehr positive Tests

Deutschland laut RKI am Beginn der 4. Corona-Welle

Unser Nachbarland Deutschland befindet sich nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) am Beginn der vierten Corona-Welle. Der Anteil der positiven Proben unter den PCR-Tests habe sich binnen einer Woche bis Mitte August von vier auf sechs Prozent erhöht, heißt es im jüngsten RKI-Wochenbericht. Von Infektionen betroffen seien vor allem jüngere Altersgruppen, die Sieben-Tage-Inzidenz sei auf 48,8 gestiegen.

„Damit zeigt sich nun deutlich der Beginn der vierten Welle, die insbesondere durch Infektionen innerhalb der jungen erwachsenen Bevölkerung an Fahrt aufnimmt“, heißt es im RKI-Bericht, der am Donnerstagabend veröffentlicht wurde. Die Sieben-Tage-Inzidenz sei binnen nur einer Woche von 30,1 auf 48,4 gestiegen.

58,2 Prozent sind vollständig immunisiert
Das RKI schätzt eine Gefährdung für die Gesundheit der noch nicht oder nur einmal geimpften Menschen in Deutschland insgesamt weiterhin als hoch ein. Für vollständig Geimpfte stufen die Forscher sie als moderat ein. Insgesamt haben 63,7 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung gegen Covid-19 bekommen. 58,2 Prozent wurden bereits vollständig gegen den Erreger SARS-CoV-2 immunisiert.

Anstieg vor allem den bei zehn- bis 49-Jährigen
Bereits seit Anfang Juli komme es in Deutschland wieder zu einem Anstieg der Inzidenz vor allem in den Altersgruppen der zehn- bis 49-Jährigen, heißt es in der RKI-Analyse. Ein ähnlicher Anstieg in dieser Bevölkerungsgruppe sei im Sommer 2020 zu beobachten gewesen - allerdings erst fünf Wochen später, also Ende September bis Anfang Oktober. Damals gab es noch keinen Impfschutz.

Gesundheitsminister erwägt „Booster“-Impfungen
Unterdessen erwägt der deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ein Angebot für eine Corona-Auffrischungsimpfung („Booster“) für alle Bürger. Eine solche hält der renommierte Virologe Christian Drosten für den Großteil der Geimpften allerdings nicht für notwendig. Es gelte vielmehr, „erst einmal die Impflücken bei den Über-60-Jährigen zu schließen“, sagt er.

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