Ybbs übergetreten

Drohne zeigt, wie sich Flut in NÖ ausbreitet

In kürzester Zeit hat sich die Situation im Bezirk Amstetten zugespitzt. Wie schnell und unaufhaltsam sich die Wassermassen landeinwärts gedrungen sind, zeigen nun die Drohnenaufnahmen eines Niederösterreichers in Neuhofen an der Ybbs (siehe Video oben). 

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Der Ort Neuhofen, aus dem die Aufnahmen stammen, war ab Sonntagmittag de facto abgeriegelt, die Behörden haben dort und in Ferschnitz Zivilschutzalarm ausgelöst. Autos können weder zu- noch abfahren. Die Einwohner der betroffenen Orte wurden aufgerufen, in den oberen Stockwerken zu bleiben und auf jeden Fall Keller zu meiden.

Straßen von Fluten überspült
Ein weiteres Video von Sonntagnachmittag (siehe oben) zeigt, wie eine Straße bei Neuhofen an der Ybbs gerade noch per Auto passiert werden konnte, bevor sie kurz darauf von den Fluten überspült wurde. „Jetzt geht nichts mehr, man kann nicht mehr fahren“, so eine Leserin zur „Krone“. „Nicht nur die Ybbs, alle Bäche rundherum sind übergelaufen, es ist sehr schwierig, raus- und reinzukommen. Wir versuchen jetzt, eine Straße wieder mit dem Traktor zu befahren.“

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Jetzt geht nichts mehr, man kann nicht mehr fahren.

Eine Leserin aus Neuhofen zur "Krone"

In dem Ort wurde auch der Friedhof überschwemmt - die Bilder.

Auch Alarm in Melk
Im Lauf des Nachmittags hatte sich laut Feuerwehrsprecher Franz Resperger auch die Situation im Bezirk Melk verschärft. Hier kämpften 63 Feuerwehren gegen überflutete Straßen und Gebäude. Insgesamt waren am späten Sonntagnachmittag rund 600 Feuerwehreinsätze in ganz Niederösterreich zu verzeichnen. Drei Viertel davon seien akute Unwetter-Einsätze, der Rest vorbereitende Maßnahmen zum Hochwasserschutz, so Resperger.

Bilder: Besonders dramatisch war die Situation im Tiroler Kufstein

80 Festbesucher vorübergehend von Wassermassen eingeschlossen
Auch in anderen Orten Österreichs waren Menschen von den Fluten eingeschlossen, wie etwa in der Kelchsau im Tiroler Unterland (Bezirk Kitzbühel). Straßensperren hatten hier für rund 80 Besucher eines Festes böse Folgen

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