Mobbingvorwurf

Invalider: "Wurde durch Videokamera überwacht"

Österreich
11.02.2011 20:54
Dauer-Schikanen und illegale Videoüberwachung? Schwere Vorwürfe erhebt ein Invalider gegen seinen Ex-Arbeitgeber. Fast ein Jahrzehnt lang war Roland Tassler beim Betreiber der Wiener Adolf-Schärf-Studentenheime (WIHAST) beschäftigt. Als bei ihm Multiple Sklerose diagnostiziert wurde, sei er gemobbt worden.

Tassler: "Obwohl ich kaum gehen kann, wurde ich als Hauswart Heimen zugeteilt, in denen man nur über Treppen zur Portierloge gelangt. Durch teils geheime Videokameras wurde überwacht, wann ich zu Hause bin."

Die WIHAST weist das allerdings strikt zurück. Der Mann habe seine Dienstpflichten gröblichst verletzt: "Wir haben alles versucht, ihm die Arbeit zu erleichtern." Der Invalide, der im Heim eine Dienstwohnung hatte, habe aber alles verweigert.

Zum Eklat kam es vor einem Heinz-Fischer-Besuch. Tassler erhielt Hausverbot: "Ich wollte dem Präsidenten die Missstände aufzeigen." Er hatte vor, Dienstgeber und Kollegen zu beschimpfen, so Generalsekretär Hans Meschik. Ein Rechtsstreit beendete das Arbeitsverhältnis, Tassler ist nun in Pension.

von Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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