Am Sonntag ist in Hinterstoder nach Hans Grugger (20. Jänner in Kitzbühel), Mario Scheiber (27. Jänner in Chamonix), Georg Streitberger (29. Jänner in Chamonix) auch noch Marcel Hirscher verletzungsbedingt für die WM ausgefallen. "Sie alle waren in Topform. Das tut mit leid für die Athleten, das tut weh", meinte Berthold, für den die Ausfälle schon einen "kleinen Knacks" bedeuten.
ÖSV-Herren nicht verunsichert
Dass das Team dennoch alles andere als verunsichert ist, stellte es in Hinterstoder mit den Siegen Hannes Reichelts (Super-G) und Philipp Schörghofers (Riesentorlauf) eindrucksvoll unter Beweis. "Davon können wir uns bei der WM nichts kaufen, aber die Motivation können wir mitnehmen", sagte Berthold, der immer wieder betonte, dass die positive Entwicklung des Gesundheitszustands von Grugger die Mannschaft aufbaut und motiviert.
Seine heißesten Eisen namentlich hervorheben wollte Berthold nicht. "Viele unserer Athleten haben Medaillenchancen, wenn die Tagesform passt." Bei der Aufstellung für den ersten WM-Bewerb sind keine Überraschungen zu erwarten, Berthold wird für den Super-G Michael Walchhofer, Benjamin Raich, Hannes Reichelt und Romed Baumann nominieren.
Schröcksnadel will mindestens sechs Medaillen
Die Medaillenwünsche von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel sind relativ bescheiden. "Sechs bis acht Medaillen" möchte der Tiroler am Ende der Titelkämpfe in österreichischen Händen sehen. "Alles unter sechs Medaillen ist ein Misserfolg. Wenn es mehr als acht werden sollten, bin ich überglücklich."








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