Im täglichen Kampf gegen die anrollende Verbrechenswelle stand die heimische Exekutive bisher oft auf verlorenem Posten. Nach einer Anzeige auf freiem Fuß verschwanden viele der Kriminaltouristen wieder über die offenen Ostgrenzen auf Nimmerwiedersehen. Der Staat blieb auf den Kosten offener Gerichtsverfahren sitzen – ganz zu schweigen von den finanziellen Schäden für die Opfer.
"Zwangsweise Sicherstellung"
Dem schoben Innenministerin Maria Fekter und Justizministerin Claudia Bandion-Ortner einen Riegel in Form einer "zwangsweisen Sicherstellung" vor. Neben Geld können auch "geldwerte Gegenstände" wie Uhr, Handy, Laptop oder gar das Auto der Diebe, Einbrecher und Co. beschlagnahmt werden.
Und die Bilanz in den ersten Monaten kann sich sehen lassen, ist aber sicher noch ausbaufähig: In 71 Fällen wurde Verdächtigen eine Kaution abgenommen und so knapp 28.000 Euro eingenommen.
Von Christoph Budin, Kronen Zeitung









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