Kritik an Neu-Konzept

20 Prozent weniger: Polizei spart bei Nachtdienst

Niederösterreich
22.06.2021 14:00

Bis zu 20 Prozent weniger Polizisten sollen ab 1. Juli in Niederösterreich Nachtdienste schieben. Angeblich weil das Innenministerium sparen muss. Während es nun scharfe Proteste seitens der Politik gibt, kann die Exekutive diese Kritik nicht wirklich nachvollziehen.

Vor allem die Freiheitlichen üben wieder einmal harte Kritik am Innenministerium. Denn das neue Konzept zum Thema Nachtdienste wirbelt die Struktur durcheinander. Fix ist: Künftig sollen weniger Beamte auf den Inspektionen Dienst tun und auch Bezirksalarmzentralen durch die zentrale Landesstelle personell minimiert werden. Für den Bereich Mödling heißt das beispielsweise, dass in den betroffenen Dienststellen wie in Brunn, Perchtoldsdorf, Vösendorf und Wiener Neudorf künftig anstatt fünf nur noch vier Beamte Dienst versehen.

Vorwürfe entgegnet
Auf die Vorwürfe des „Aushungerns“ kontert die Exekutive mit Fakten: „Es gibt landesweit 375 Streifen mehr im Monat, und das bei gleichbleibendem Personalstand. Schon bislang waren kleine Dienststellen nicht durchgehend besetzt, im Zeitalter des Handys ist das aber auch nicht wirklich ein Problem“, erklärt ein Sprecher der Landespolizeidirektion dazu gelassen.

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