Robert Grass

Vorarlberger erhält Europäischen Erfinderpreis

Vorarlberg
18.06.2021 11:30

Der aus Bregenz stammende Chemiker Robert Grass erhält gemeinsam mit seinem Kollegen Wendelin Stark den Europäischen Erfinderpreis 2021 für seine Forschung zu Datenspeicherung in künstlicher DNA.

Mit dem heuer zum 15. Mal in fünf Kategorien vergebenen Erfinderpreis will das Europäische Patentamt (EPA) Erfinder auszeichnen, die einen außergewöhnlichen Beitrag zur Entwicklung der Gesellschaft, technologischem Fortschritt und Wirtschaftswachstum geleistet haben. „Die bemerkenswerte interdisziplinäre Forschung von Grass und Stark hat zu einer Erfindung geführt, die das Potenzial hat, die langfristige Datenspeicherung ganz neu zu gestalten“, erklärte EPA-Präsident António Campinos.

10.000 Mal dünner als ein Blatt Papier
In ihrer Arbeit haben Grass und Stark Daten in einen genetischen Code umgewandelt, der aus einer Sequenz der vier DNA-Basenpaare (Adenin, Guanin, Cytosin und Thymin) besteht. So können große Datenmengen auf kleinstem Raum verstaut werden. „In einem Gramm DNA kann man theoretisch bis zu 200 Exabyte Daten speichern“, erklärte Grass, der an der ETH Zürich arbeitet.

Schließlich wurde die DNA in100 Nanometer große Glaskügelchen eingeschlossen, um sie haltbar zu machen. Diese Kügelchen sind 10.000 Mal dünner als ein Blatt Papier.

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