10.06.2021 11:17 |

Systemabsturz

Das war die Ursache für verzögerte „Zeit im Bild“

Minutenlang mussten die Österreicher am Mittwochabend auf den Start der „ZiB 1“ warten: Statt der Nachrichtensendung sahen sie zunächst nur einen Platzhalter-Bildschirm, Tarek Leitner und Nadja Bernhard starteten mit Verzögerung in die Hauptnachrichten. Am Tag nach der Panne hat der ORF nun verraten, woran es lag: einem Systemabsturz.

Aus der technischen Direktion des ORF hieß es am Donnerstagvormittag zur „Krone“: „Durch den Absturz eines Bildspeicherkanals konnte die Signation nicht gestartet werden, in der Folge begann die ,ZiB 1' mit ca. drei Minuten Verspätung. Die Sendung wurde dann manuell abgewickelt. Der ORF bedauert diese Verzögerung.“

Mehrere Minuten war statt der „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr ein roter Bildschirm mit dem ORF2-Logo zu sehen. Auf Twitter veranlasste dieser durchaus denkwürdige Umstand - wer kann sich an die letzte Verspätung der allgemein überpünktlichen Nachrichtensendung erinnern? - zu scherzhaften Spekulationen.

Ob denn Kanzler Kurz nun schon den ORF abgedreht habe, oder ob es sich vielleicht um ein Windows-Update gehandelt habe, war unter den schnell abgefeuerten Theorien der Zuseher zu lesen.

Der Ausfall betraf laut Twitter-Usern nicht nur die Zuseher vor dem Fernseher, sondern auch jene, die via Livestream der ORF-TVThek zusehen wollten. Im Online-Angebot des Senders war auf einem grauen Bildschirm von einem „Problem beim Start des DRM-Systems“ zu lesen.

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