Versicherer mit Feuer

Sicherheit als Erfolgsrezept

Vorarlberg
09.06.2021 07:10

Bewegte Zeiten für die Vorarlberger Landesversicherung und ihren Direktor Robert Sturn: Ein Jahr nach dem 100 Jahre-Jubiläum erfolgte der Spatenstich für die neue Zentrale.

Das Jubiläum zum 100-jährigen Bestehen des Unternehmens, die Ausstellungskooperation mit dem "vorarlberg museum", der Umzug in ein Übergangsquartier, vor allem aber der Spatenstich für das neue Gebäude: Die Zeichen standen in letzter Zeit für die Vorarlberger Landesversicherung und ihren Direktor Robert Sturn auf - man gestatte mir das Wortspiel - Sturm.

„Natürlich hat die Pandemie größere Feierlichkeiten verhindert - aber zumindest konnten wir unser Jubiläumsbuch ’100 Jahre - 100 Seiten’ publizieren“, so der gebürtige Lochauer, der sich nach eigener Angabe „mit Zahlen immer schon leichter getan hat als etwa mit Deutsch“. Konsequenterweise studierte er Versicherungsmathematik und begann bereits an der Uni für die VLV - das erste und einzige Unternehmen in Roberts Berufsleben - zu arbeiten. „Zu der für Studenten unchristlichen Zeit um sieben Uhr kamen dann die Anrufe: Du, wir brauchen eine Formel!“

Für die VLV, welche er nach den Zwischenstufen Abteilungsleitung und Prokura mittlerweile führt, fand er im Laufe der Jahre so manche Erfolgsformel. „Wir sind meines Wissens nach die einzige österreichische Versicherung, deren Außendienst-Mitarbeiter dank eines Fixgehalts nicht von Provisionen abhängig sind. Daher können sie sich auf die tatsächlichen Bedürfnisse und Wünsche der Kunden konzentrieren - und so vielleicht auch den etwas schlechten Ruf von Versicherern verbessern“. Diesbezüglich macht sich Robert keine Illusionen, er kennt die gängigen Vorurteile gegenüber seiner Branche: „Oft heißt es über uns: Die haben viel Geld, im Schadensfall stehen sie aber nicht parat.“

Ausstellung: „Auf eigene Gefahr“
Und so verwendet er viel Energie darauf, dieses schiefe und verzerrte Bild zurechtzurücken: In der Wirtschaftskammer als Sprecher der Versicherungen, bei der „Vorarlberger Volkswirtschaftlichen Gesellschaft“ sowie in der Lehrlingsausbildung sorgt Robert neben der Image-Pflege auch für Information, Aufklärung und Hilfeleistung. Und er engagiert sich zudem kulturell, sei es bei der aktuell im „vorarlberg museum“ laufenden Ausstellung „Auf eigene Gefahr“ wie auch in der historischen Schau über das Bregenzer Marienheim, wo die VLV derzeit untergebracht ist.

Allerdings nicht mehr allzu lange, denn am vergangnen Dienstag erfolgte der Spatenstich für den Neubau des Stammsitzes in der Bregenzer Bahnhofstraße. „Das Gebäude ist ähnlich alt wie das Unternehmen und konnte im Gegensatz zum Versicherungswesen dem Zahn der Zeit nicht standhalten“, scherzt der zweifache Vater und passionierte Segler, der hofft, im Herbst 2023 dort wieder einziehen zu können. Mit Sicherheit!

Raimund Jäger
Raimund Jäger
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